Hallo allerseits,
Hans-Christoph Wirth ſchrieb am 18.09.2009 11:00 Uhr:
Ein streng an (allen) Sprachregionen orientiertes Schema wird nun kaum noch aufzustellen sein, und der Nutzer wird sich ggf. erst Spezialwissen aneignen müssen, bevor er das Schema erfassen kann. Demgegenüber wird ein Schema, welches primär auf dem graphischen Aussehen basiert, wohl schneller erfassbar sein.
Für Gelegenheitsnutzer ist das sicher richtig – außerdem können einige Akzente wohl auch gar nicht sinnvoll einer konkreten Sprache zugeordnet werden (ist ´ nun ›französisch‹ oder ›spanisch‹?). Und das Argument, dass eine Anordnung nach Sprachregionen sowieso nur mit Zusatzwissen erfassbar ist, lässt sich nicht von der Hand weisen.
Sekundär sollte man aber auch dort darauf achten, dass für eine Auswahl von Sprachen Härtefälle vermieden werden.
Hört sich auch sinnvoll an …
• „minimalinvasive Änderung“ hat bei den toten Tasten keine Bedeutung.
ebenso +1 …
• „`´^“ auf der ersten Ebene ist nicht verkehrt,
Ich persönlich finde es sogar recht gelungen (auch wegen ˆ1, ˆ2, …).
aber es wäre (auch im Blick auf die Standard-Qwertz) nicht vollkommen ungewöhnlich, wenn man für einen dieser Akzente eine andere Ebene wählen müsste.
Stimmt. Martins Vorschlag (´ auf T3M1 lassen, ` auf T3M2) ist auch gut begründet.
• für die toten Tasten sollten die „gewöhnlichen Ebenen“ 1—4 von den „Spezialebenen“ 5—6 unterschieden und die Zeichen möglichst dementsprechend angeordnet werden. Eine eventuell vorhandene Gewichtung innerhalb jeder dieser zwei Gruppen sollte allen anderen Entscheidungskriterien nachstehen.
Ich finde auch, dass Ebene 5 und 6 schlechter zu tippen sind (da man hier zwei Modifier, also insgesamt drei Tasten gleichzeitig drücken muss). Dann kommen die Ebenen 2-4 (ein Modifier, eine Taste) und als beste Ebene die Erste (kein Modifier, eine Taste). Wobei zusätzlich wegen der Anordnung der drei Toten Tasten an sich noch T1 > T2 >T3 (> steht für »ist besser als«) gilt.
Viele Grüße, Dennis-ſ
