Karl Köckemann schrieb:
> Bei Qwertz kann sich jeder Tastschreiblernende das außerhalb des
> Buchstabenblocks angeordnete ß recht schnell einprägen, was bei
> Buchstaben im Buchstabenblock längst nicht immer der Fall ist.

Nein, du glaubst nicht wie oft nach diesem Buchstaben gesucht wird. Oft
wird statt ß dann (trotz QWERTZ-Beschriftung!) einfach "ss" geschrieben.

> Ein Tausch der Buchstabentaste y mit Mod3 müsste insgesamt zu einer
> besseren Bedienbarkeit führen.

Dabei stellen sich mir die Nackenhaare hoch. Ich gebe zu M3r kaum zu
verwenden, ich mache lieber nen Klammergriff mit der linken Hand.
Allerdings für die bessere Erreichbarkeit des Mods einen Buchstabe zu
opfern halte ich für übertrieben.
M3l finde ich wiederum sogar besser gelegen als das linke Shift.

> Gerade weil Mod3 gedrückt gehalten werden muss, ist es besser,
> die Taste nicht so weit vom Kleinfinger entfernt liegen zu haben.
> Hingegen wird y nur angeschlagen, was auch dann hinreichend gut
> bedienbar bleibt, wenn es eine Taste weiter weg vom Kleinfinger
> entfernt liegt.

Dafür braucht man "y" in Wörtern und Sätzen, während die mit Mod3
erzeugten Zeichen entweder sehr selten sind oder am Satzende stehen.

> Seit der Neuen Rechtschreibung kommt das ß erheblich seltener vor
> (0,13 % statt 0,19 %), 

hm, irgendwie kommt es bei mir häufiger vor

Gruß Florian Janßen
(ß: 10,5% Häufigkeit in der letzten Zeile ;) )




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