Ulf Bro writes: > Vielleicht hat die Einwärtsbewegung eine eigene Berechtigung außer der > Muskelergonomie bei mechanischen Schreibmaschinen.
Den Verdacht habe ich inzwischen ebenfalls, dass die Einwärtsbewegung sogar bei Vernachlässigung der Muskelergonomie eine Rolle spielt; wie auch das Tippen mit benachbarten bestimmten Fingern. Andererseits tippen erfahrene Tastschreiber auf Computertastaturen mehr Text pro Zeiteinheit. Die Kombination viele Tastenanschläge plus kurze Wege plus moderate Andruckkraft scheint sich für die Bildung von Erkrankungen stärker auszuwirken. Wenn - wie bei der DataHand - die Andruckkraft halbiert ist, treten die Beschwerden bei Betroffenen nicht mehr auf. > Da die Hand sich bei Dvorak doch recht viel bewegt, nehme ich an, dass man > an Lagepunkten nicht viel mehr als 160 akzeptieren kann, jedenfalls nicht > ohne gute Argumente zu haben. Insbesondere wenig Handbewegung sowie häufige Wiederholung kurzer, wenig Kraftaufwendiger Bewegungen scheinen bei der Erkrankung RSI eine Rolle zu spielen. Vielleicht ist es ergonomisch gesehen tatsächlich besser, nicht zu wenig Handbewegung zu haben anstelle von maximierter Tippeffizienz, um dem Faktor Mensch gerecht zu werden. Nicht von ungefähr wird bisweilen dazu geraten, nach recht wenig Zeit die Hände von der Tastatur zu nehmen und sie 'auszuschütteln'. Mit netten Grüßen Karl
