> Ich habe andere Einzeltastengewichte probiert, und zwar:
> 
> 2 1 1 1 2   2 1 1 1 2 3
> 1 0 0 0 1   1 0 0 0 1 3
> 4 3 3 3 4   4 3 3 3 4

Das erinnert mich daran, dass ich das e meistens auf den Ringfinger
bekomme, seit ich das Einzeltastengewicht in der oberen Zeile für den
Ringfinger grösser ansetze als für den Mittelfinger.  Solange die Werte
gleich waren war das üblicherweise nicht so.

> Ich weiß nicht, wie viel Einwärtsbewegungen, man schafft, aber ich 
> schätze, dass mehr als 2/3 wohl nicht drin ist, man wird wohl meistens
> bei 60% oder so landen. Dvorak auf Englisch hat ein:aus = 10:15,
> Vrijbuiter 10:18. Auf Deutsch.

Ich habe mit den Strafpunkten rumgespielt.  Tatsächlich ist man irgendwo
bei 2/3 am Anschlag.

> Ich habe auch nie Handwechsel gesehen, der viel über 70% geht. Hier
> hat man also wahrscheinlich ein Optimum erreicht.

Auch das kann ich bestätigen.  Mit Karls überarbeitetem Leipziger Korpus
komme ich bis 71,8%.

> Mir schwebt so etwas vor, wie Strafpunkte zu vergeben bei allen
> Bigrammen, die aus Kleinfinger und Ringfinger (viel Strafe) oder
> Ringfinger und Mittelfinger (wenig Strafe) bestehen. Bigramme 
> aus Zeige- und Mittelfinger könnte man ignorieren. Dann den
> Optimierer laufen lassen mit starker Strafe für diese Dinge, und
> dabei alles andere belassen, wie es jetzt ist. Das gibt kaum
> zusätzliche Rechenaufwand.

Ich habe damit experimentiert, aber vereinfachend Stafpunkte für alle
benachbarten Fingereinsätze gegeben.  Für den Rechenaufwand ist bei mir
alles egal, solange es durch Bigrammstrafpunkte auszudrücken ist; ich
habe vereinfacht, weil ich dann allein am Anteil der benachbarten
Fingereinsätze den Effekt ablesen kann.  Mit deinem differenzierteren
Vorgehen müsste man auch den Effekt differenzierter anschauen.

Strafpunkte für benachbarte Finger kosten zunächst mal bei den
Kollisionen (klar, bei Kollisionen hat man keine benachbarten Finger).
Mit meinen sonstigen Kriterien komme ich bis unter 13% ohne grosse
Einbussen.  Drehe ich die Stafpunkte hoch geht es bis ca. 9% mit ein
paar Kollisionen mehr.  Zum Vergleich: Dvorak hat 13,6% und NordTast
ungefähr 17,1% (alles mit Karls überarbeitetem Leipziger Korpus
ausgewertet).

Falls die Dvoraksche Magie tatsächlich damit zu tun hat zu vermeiden,
benachbarte Finger nacheinander zu benutzen, könnten wir das
leicht nachzaubern.

Andreas

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