Pascal Hauck <neo <at> pascalhauck.de> writes:

>  • Das Euro‑Zeichen wird nicht häufig im Wechsel mit Zahlen verwendet – so 
> das 
> Ergebnis unserer längeren Tests und Diskussion. Entweder nämlich schreibt man 
> einen einzelnen Betrag in einem Text (Ich bekomme übrigens noch 10€ von dir) 
> – 
> dann stört es nicht, dass das Eurozeichen auf Ebene 2 liegt oder man tippt 
> viele Zahlen – dann verwendet man aber i.d.R. eine Tabellenkalkulation oder 
> Buchhaltungssoftware und muss somit das Eurozeichen nicht explizit tippen.
> Aus diesem Grund wurde dem Semikolon der Vorzug gegeben.

Hallo, wovon redest du?? Selbstverständlich wird das €-Zeichen (im Gegensatz 
zum 
Wörtchen EURO) im Wechsel mit Zahlen verwendet! Da braucht man keine „längeren 
Tests“, da genügt ein bisschen gesunder Menschenverstand. (Bist du wirklich von 
dieser Welt?) Einfacherweise gibst du hier zur Untermauerung deiner These zwei 
Extrema an – die einzelne Zahl (wobei es gerade hier, im Gegensatz zu deiner 
Aussage, stört, dass man zwischen Betrag und Einheit die Ebene wechseln muss!) 
und als Gegenstück natürlich gleich die riesigen Zahlenkolonnen aus der 
Buchhaltung. Was ist denn mit dem im Vergleich viel größeren Anteil, der 
zwischen deinen beiden Beispielen liegt?

> • Neo ist auf die deutsche Sprache optimiert, hatte aber von Beginn an 
> ebenfalls das Ziel der Zeichenvielfalt. Das heißt, dass Zeichen aus wichtigen 
> Sprachen mit lateinischen Buchstaben möglichst einfach erzeugt werden sollen. 
> Darum ist die Position von ¿ und ¡ keineswegs ein Fehler (schon gar kein 
> grober), sondern sehr bewusst gewählt und gewollt.
> Aus dem gleichen Grund haben die toten Tasten einen wichtigen Stellenwert.

Diese beiden Zeichen ¿ und ¡ sind selbst im Spanischen so häufig nun auch 
wieder 
nicht, als dass man ihnen diesen Raum beimessen müsste, den sie haben. (Und ja, 
ich weiß, wovon ich rede.) Und offensichtlich nicht von ungefähr liegen die 
toten Tasten weitab draußen in der Peripherie.

> Dies kann unter Linux zum Beispiel durch eine einfache Xmodmap geschehen, die 
> die vorhandene Belegung (z.B. die von der Distribution mitgelieferte Neo2) zu 
> verändern. Nimmt man diese Datei in ~/.profile auf, wird sie automatisch beim 
> Login ausgeführt, so dass man stets seine eigene Belegung hat. Beim Aufsetzen 
> eines neuen Systems muss also nur diese Xmodmap‑Datei mitgenommen werden und 
> eine Zeile in ~/.profile ergänzt werden. Da die Veränderung nur im eigenen 
> home‑Verzeichnis erfolgen, sind nicht einmal root‑Rechte notwendig.

Anscheinend gehst du davon aus, dass jeder Mensch, der an einem Computer 
arbeitet, große Lust auf solche Spielchen hat. Ich habe sie nicht – und ich 
rede 
hier für meine Zunft derjenigen Menschen, die einen PC nicht als Selbst-Zweck 
betrachtet, sondern als Mittel-zum-Zweck.







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