Am Mittwoch, den 18.01.2006, 16:39 +0100 schrieb Christian Selig:
> Blöderweise hatten diese PCs einen Steckplatz für eine
> Erweiterungskarte, deren Schnittstelle reverse-engineered wurde.

Das kenne ich anders: IBM war wegen der strengen Monopolgesetze dazu
verpflichtet, die Spezifikationen des PCs offenzulegen und jedem
Hersteller Nachbauten zu erlauben - daher die vielen "IBM-Clones". Ich
hatte selber in meiner Jugend (hahaha) einmal ein "Technical Handbook"
von IBM - da war jeder Pin, jeder Port und jeder Speicherblock
vollkommen dokumentiert.

Da sehe ich schon fast eine Ironie in dieser Diskussion: Wenn es jemals
eine "nicht-proprietäre" (im Sinne von offengelegte, von der
Spezifikation für jeden verfügbare und implementierbare) Hardware gab,
dann *war* das der IBM PC, und wahrscheinlich war genau *das* auch der
Grund, warum sich diese Architektur durchgesetzt hat.

lg,
Reinhard

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