Hallo! > Kapazität und höhere Geschwindigkeit als Straßenbahnen haben, aber mit
> leichterem rollenden Material und geringeren Anforderungen an die > Sicherungssysteme als die überregionalen Eisenbahnstrecken auskommen." Aber für die Hamburger S-Bahn gelten doch gerade dieselben Vorschriften wie für die "Fernbahn", niedergeschrieben in der Eisenbahn-Bau- und -Betriebsordnung (EBO). Geringere (besser: andere) Anforderungen gelten für Straßenbahnen, Stadtbahnen, U-Bahnen usw. S-Bahn-Fahrzeuge können (zumindest die 2-System-Fahrzeuge) auch auf der großen Eisenbahn fahren, z. B. planmäßig nach Stade oder außerplanmäßig nach Bad Oldesloe wie vor einigen Wochen. Andersrum können Eisenbahnfahrzeuge auf der S-Bahn fahren, wenn sie nirgends anstoßen. Planmäßig z. B. morgens die AKN von Kaltenkirchen nach Hauptbahnhof. Die AKN darf sogar im Tunnel fahren. Man kann es drehen und wenden, wie man will. Eine wirkliche Unterscheidung S-Bahn/Fernbahn ist eigentlich nicht möglich. Ähnliche Unterschiede gibt es ja auch innerhalb der Fernbahn. Manche Strecken sind elektrifiziert, andere nicht. Nicht jeder Güterzug darf über jede Brücke fahren. Dann gibt es noch unterschiedliche Lichtraumprofile, Bahnsteighöhen und was weiß ich noch. Letztlich ist die S-Bahn auch nur ein Sonderfall unter vielen. Ich präferiere daher das normale rail-Tag. Beste Grüße Ingo Lange
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