hi juja, guten morgen community, ich bin geschockt und nicht bereit, diese zumutung unwiedersprochen hinzunehmen.
ich bin außerdem mitglied im qdk und verwahre mich aufs schärfste dagegen, mit diesem edikt der stadt wien in zusammenhang gebracht zu werden! wenn leute aus dem qdk damit zu tun haben sollten, mögen sie die öffentliche diskussion nicht scheuen und ross und reiter benennen!, bis dahin kannst du deine energien auf die stadt wien konzentrieren, juja, verdächtigungen nach innen sind jetzt zweitrangig, jetzt gibt es wirklich einen konflikt mit dem fördergeber! für so einen schritt hätten sie "uns" unbedingt einen vorwarnschuss geben müssen, denn was genau nach den letzten wahlen eine solche fremdbestimmung nötig gemacht haben sollte, kann ich nicht sehen, eine "evaluation" kann das auch nicht wirklich gewesen sein, denn argumentiert wird nicht, obwohl netznetz ein schon hochdifferenziertes regelwerk entwickelt hat, es werden keine zahlen und schwächen und befürchtungen artikuliert, es wird nicht abgewogen, warum und weshalb die wiener szenen mittlerweile für ihre aktive digitale kultur internationaler gesprächsstoff sind und inwieweit ein solches oktruiertes Jury-Modell mit 2-Jahres-bindungen diesen effekt wieder schmälert, gefährdet oder sogar tötet, unsere neuen in-spe-koordinatorinnen werden vor vollendete tatachen gestellt, auch die halbierung von play.fm ist nicht o.k. - wir kriegen das sicher auch selber hin, jedenfalls waren es unsere regeln und unsere ergebnisse, meinetwegen "fehlerhaft" (denn das ist ansichtsache, inwieweit die "digitale kultur" sind oder nicht und wie damit umzugehen ist NOCH eine andere Frage), aber UNSERE - und der unterschied zu entscheidungen einer für die netzkultur ewiger 2-Jahres-Jury dürfte nun auch den letzten leuten dämmern. und ich kann nicht sehen, was IN DIESEM AUSMASS krisenhaft schlimm gewesen sein soll an der letzten paraflows oder den letzten wahlergebnissen, wenn nun das gesamte experiment daran - von AUSSEN - zu fall gebracht würde. dafür haben wir uns, ich mich auf jeden fall, NICHT eingesetzt, dafür habe ich die potentiale und mehrwerte des experiments nicht verteidigt und mit bestem gewissen nutzen können! was an den vorschlägen weise oder abgekartert oder rückschrittlich ist, interessiert mich heute auch weniger, im moment jedenfalls: sie kommen schlichtweg NICHT von uns und wurden NICHT mit uns abgesprochen, wir haben keinen konsens darüber! Und ich möchte schon gerne haben, dass die communities meiner einrichtung genug geld vergeben, von anderen etwas kriegen und dann am konto haben, um zu veranstalten, aber bitte NICHT wieder von der ma 7 zugewiesen!, nachdem wir es schon zwei jahre, holprig, aber letztlich erfolgreich, auf unsere eigenen weisen geschafft haben! Auch ich sage: So NICHT! Lassen wir uns nicht entmündigen! sari und vali, hier ein vorschlag: wenn die evaluation der stadt wien schon keine argumente, also auch keine legitimationsgrundlage zum overruling hergibt, machen wir im gegenzug sofort unsere eigene, z.B. mit einem mehrseitigen fragebogen. Das Ziel: nur viele viele einmal validierte leute, die differenziert zu protokoll geben, warum ihm oder ihr validierung, vergaben, convention, der gesamteffekt, usf. in der szene da gut, da schlecht gefallen haben, die alternativen bewerten können, eigene vorschläge und wünsche aufschreiben und die letzlich ja oder nein zum weitermachen unseres GESAMTEN EXPERIMENTS - oder ja oder nein zum vorschlag (nein: vorliegenden vorwurf) der STADT WIEN - sagen, nur so eine differenziertes Stimmungsbild kann für die nächsten tage von bedeutung sein. Meiner Ansicht nach handelt die Kulturabteilung der Stadt Wien gerade GEGEN die Interessen der Mehrzahl ihrer FördernehmerInnen in Netzkunst/Netzkultur, und das ließe sich so auch belegen. Sollte dem nicht so sein, gibt es keinen grund, der stadt wien nicht wieder ihr eigenes ressort an den absender zu retournieren. doch das glaube ich nicht, will es nicht glauben. Konstituieren wir uns! grimmig, leo > Von: juja <[EMAIL PROTECTED]> > Datum: Tue, 13 Nov 2007 14:54:17 +0100 > An: <[email protected]> > Betreff: Re: [netznetz.net] mittwoch arbeitsgruppen arbeitsweise > > > dieses papier trägt die hinterhältige handschrift der qdkler !! > (du hättest zb. deinem kumpanen lutschi vielleicht raten sollen, mal > was anderes auswendig zu lernen als die baumgärtel-kriterien für > netzkunst/kultur (mit denen er uns schon am anfang des prozesses zu > langweilen pflegte)....... > dann wärs vielleicht nicht so auffällig ..... > > ich hab keinen paranoiden schub: > sondern nach 3 jahren interagieren mit vermachteten netznetzlern : > eine äusserst lehrreiche desillusionierung, die mich dinge erkennen > lässt, die ich mir vor 3 jahren noch nicht mal hätte vorstellen > können !!! > > bis späta > ju > > > >> welchen paranoiden schub du grad wieder hast will ich mir gar nicht >> vorstellen. aber ich denke ich muss nicht nochmal darauf hinweisen, >> dass ich einem jury-system gegenueber _immer_ in der opposition war. >> >> und deshalb nochmal: au backe. >> >> >>> das is ja der gipfel der korruption : >>> jetzt einen auf unschuldig/erstaunt zu machen !!! >>> >>> >>>> uh! au backe! >>>> >>>> ich bin sicher dort, versuche puenktlich zu sein! >> >> >> >> >> _______________________________________________ >> netznetz.net mailing list >> [email protected] >> http://listen.esel.at/mailman/listinfo/liste > > _______________________________________________ > netznetz.net mailing list > [email protected] > http://listen.esel.at/mailman/listinfo/liste _______________________________________________ netznetz.net mailing list [email protected] http://listen.esel.at/mailman/listinfo/liste
