>Und ...... was war jetzt?
>Plötzlich Schweigen im Walde!
>Wie hat sich die Sitzung entwickelt?
>Wohin sind Ross und Reiter gelaufen?
>Gibt's ein Protokoll?
>Wäre sehr interessiert!
>
>Liebe Grüße
>Helga
>

Bis auf eine theatralische Einlage eines Herrn 
Lutschinger war die Diskussion recht konstruktiv 
und es wurde beschlossen, dass Sari und Vali 
einen Entwurf für ein Positionspapier schreiben, 
das ich dann noch überarbeite.

Es wurde gemutmasst, dass das Papier der Gemeinde 
bei der nächsten Gemeinderatssitzung nächste 
Woche beschlossen werden soll, näheres ist leider 
nicht bekannt, Sari und Vali haben versucht 
näheres zu erfahren, offenbar ohne Erfolg. 
KaffeesudleserInnen vermuten einen ziemlich 
hatscherten und ratlosen Versuch die Netzkultur 
vor der Selbstzerfleischung zu retten bzw. auch 
die wachsende Zahl jener, die sich aussenherum 
versuchen von der Gemeinde ein paar Brocken 
abzubekommen, ruhig zu stellen.

Es war der übliche Kern der eher politisch 
interessierten ca. 20 Leute +- 40 Jahre anwesend, 
die grösseren BandbusbetreiberInnen allerdings 
nicht. Frauenanteil war ganz gut. Diskussionklima 
war okay, viel Redundanz und ein paar Männer 
schienen noch immer nicht mitbekommen zu haben, 
dass heutzutage es sich nicht mehr geziemt, 
anderen Menschen nicht in Wort zu fallen ;-)

Konsens war, dass dem Papier der Schein von 
Community entzogen werden soll und dass um 100 
Euro pro Jurysitzung sich kaum professionelle 
JurorInnen finden werden und auch sonst das 
Papier der Gemeinde eine ziemliche 
Huschpfusch-Aktion ist (was für einen schnellen 
Beschluss im Gmeinderat sprechen könnte).

Beschlossen wurde, dass möglichst rasch ein 
Community Plenum einberufen werden soll und in 
Zukunft bei jeder Gelgenheit mehr Geld gefordert 
werden soll und regelmässigere Realraumtreffen 
ganz gut wären. Insbesondere die 
"Einrichtungsförderung" wurde als schlechter Witz 
empfunden, da für eine solche mindestens 500.000 
Euro als sinnvoll erachtet werden, die aus 
anderen Töpfen finanziert werden sollen 
(Grundförderung), um diesen Namen gerecht zu 
werden. Auch wurde angeregt, auf neutralem Boden 
mit BefürworterInnen einer Jury zu diskutieren 
bzw. all jene nicht zu vergessen, die nicht am 
Community-Prozess teilnehmen wollen ...

Das Treffen endete so ca. um 23:30 mit dem gemeinsamen Verzehr von 3 Pizzas :-)


lg

Martin
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