Hallo,

Florian Effenberger schrieb:
> Nun, ich gehe davon aus, dass das Logo ordnungsgemäß und frei von
> Rechten Dritter erstellt wurde, das muss ich einfach glauben,
> das kann
> ich nicht nachprüfen.

Was sollen solche Bemerkungen - nach dem Motto wir "glauben" wo wir
nicht wissen, können wir gleich auf Lizenzen verzichten.

Genau der Punkt den auch Stefan anspricht:
"Weiß man denn inzwischen, wer die (Urheber-)Rechte am Logo
und dergleichen hat? Weiß man das auch so sicher, dass man es
nachweisen kann? Wurde das Logo nicht schon wirksam unter der LGPL
heraus gegeben?"

Wenn diese Sachen nicht sauber geklärt sind ist völlig zweifelhaft wie
die Lage ist. Es geht nur über den Urheber und dessen Aussage was er
will.
Es geht hingegen nicht nach dem Motto 'wir nehmen an das ursprünglich
mal jemand aus dem Projekt das Logo erstellt hat und wir nehmen an das
der damit einverstanden ist wie wir seine Rechte regeln' - dieser ganz
einfache Fakt müßte doch einsichtig sein. Und er heißt schlicht es ist
zu klären, welche Person das Logo ursprünglich erstellt hat.

Alles andere sind wage Hoffnungen und wenn sich Dritte dem freiwillig
unterwerfen darf das so sein, nur wenn ein Dritter kommt und fragt warum
er eigentlich jemand um Erlaubnis fragen soll, der weder beweisen kann
Urheber zu sein, noch beweisen kann Rechtsübertragungen vom Urheber zu
besitzen, so darf die Frage gestattet sein was man diesem Dritten
vorwerfen könnte.

Und ich füge hinzu:
Die Rechte am Logo in den USA liegen nicht beim Projekt - hat der
Rechteinhaber das Projekt beauftragt seine Rechte wahrzunehmen?
Falls ja, warum ist das für niemanden erkennbar?
Falls Nein, warum macht das Projekt nicht darauf aufmerksam?


> Fast alle Fälle laufen problemlos ab, d.h. die Leute fragen an und
> bekommen das OK bzw. das ihren Wünschen entsprechend
> modifizierte Logo.

Du willst das ganze Problem nicht verstehen. Natürlich laufen Fälle wo
die Nutzer wohlwollend gegenüber unseren Interessen sind gut ab, das
täten sie auch ohne jegliche Absicherung.

*Wovor wir uns schützen müssen ist der Mißbrauch, ebend das bewußte
Nichtanfragen und wenn ich vor Monaten mit einem der Verantwortlichen
sprach und der mir dann antwortet es gäbe garkeinen Mißbrauch empfinde
ich das schlicht als Veralberung.*

> Nur in ziemlich dreisten Einzelfällen (neulich hatten wir
> wieder einen,
> der wollte OOo mit modifiziertem Originallogo und tausenden von Lügen
> kommerziell verkaufen, zudem ohne sich an die LGPL zu halten)
> werden wir
> aktiv, sonst ist das eigentlich recht locker.

Wo finde ich eine Definition von "dreister Einzelfall", dann könnte man
das öffentlich machen.
Ein Vorgehen das ein solcher Fall vorliegt wenn einige Personen dieser
Meinung sind ist jedenfalls keine Rechtsicherheit, sondern allenfalls
Einzelentscheidung.

Letzteres kann man auch machen, dann schafft z.B. ein Kommitee dafür,
aber hört auf in der öffentliche Diskussion rechtliche Begriffe und
willkührliches (wenn auch zweifellos richtiges) Handeln zu vermischen.



Warum kann man nicht einfach sagen es gibt keine Lösung und wir tun im
Moment nur das uns Mögliche um Schaden zu vermeiden. Das wäre ehrlich
und würde auch keinerlei Makel auf die Anstrengungen beteiligter
Personen werfen.




Gruß
Jörg



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