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Florian Effenberger schrieb:

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Was insgesamt bei meinen Betrachtungen deutlich wird:
Es sollte in der Tat einmal ein Konzept entwickelt werden, das konkret die Maßnahmen für eine Steigerung der Verbreitung über einen längeren Zeitraum benennt (die Anregung, ein solches Konzept zu entwickeln, wurde von Jörg Schmidt ja bereits geschrieben) und die jeweilige Bedeutung jeder einzelnen Maßnahme bewertet. Es ist nicht unbedingt sinnvoll, eine Ansammlung von zahlreichen Einzelmaßnahmen zu fahren, sondern es ist wichtiger, einen roten Faden da hereinzubringen. Das erleichtert dann auch die Budgetierung jeder Maßnahme.

Da bin ich natürlich grundsätzlich dafür offen, und das befürworte ich auch. Aber es stellt sich trotzdem das Problem, dass es Leute braucht, die im Vorfeld sagen, sie sind dabei.

Ich bin dabei, wenn es darum geht, ein Konzept zu erarbeiten und Werbemittel, Prosppekte, Anzeigen etc. zu erstellen - das kann ich, das habe ich gelernt, da weiß ich, was ich tue. Bei Messeständen oder ähnlich gelagerten Aktionen kann ich nicht dabei sein, da ich als reiner Anwender nicht das Know-how habe, um anderen da wirklich weiterhelfen zu können.

Es macht sich manchmal einfach eine gewisse Ernüchterung breit. Wenn ich mir die Beteiligung an den letzten Aktionen angesehen habe, dann war das halt nicht so berauschend. Und meine Befürchtung ist, dass wir dann letztendlich ein tolles Konzept haben, das aber niemand umsetzt.

Genau deswegen ja immer die Forderung an die Leute, Ideen aufzustellen und auch dabei sein, wenn sie umgesetzt werden. Klar, jeder macht das in seiner Freizeit, und niemand ist zu etwas verpflichtet, nur brauchen wir keine Großkonzepte zu machen, wenn sich am Schluss ohnehin niemand so recht aktiv beteiligen will.

Ich sehs ja schon im Kleinen: Seit Februar existieren Pläne zur Umgestaltung der Marketing-Homepage, und viele befürworten das. Und, was passiert? Seit Februar liegt das Zeug brach, sämtliche Hilferufe, wir könnten Unterstützung gebrauchen, verhallen.

Und dasselbe befürchte ich auch hier: Wir haben dann ein tolles Konzept, aber niemand will es umsetzen...

In ein entsprechendes Konzept sollten sowohl die wirtschaftlichen als auch die jeweiligen persönlichen sowie personalistischen Möglichkeiten, einfließen. D.h.: die Überprüfung auf Umsetzung des Konzeptes oder einzelner Maßnahmen unter den gegebenen Voraussetzungen sollten ebenfalls Bestandteil des Konzeptes sein. Klingt etwas verschraubt, beinhaltet aber eben, dass nicht einfach nur irgendwelche (tollen) abstrakten Ideen zusammengetragen werden, sondern die Realisierung dieser unter Einbeziehung sämtlicher Faktoren eingeschätzt werden muss. Ich sehe bei einem Konzept auch erst einmal nicht die Umsetzung sondern viel eher die Notwendigkeit, die IST-Situation zu bewerten und Zielsetzungen allgemein und detailiert festzulegen.
Um es in einer Metapher zu sage:
Wer sich auf den Weg macht, sollte das Ziel kennen und nicht nur die Richtung.

Mein Vorschlag: Als Münsterländer wollte ich ohnehin nach Essen zu den dortigen LinuxTagen (come2linux). Dort - oder natürlich auch zu anderer Zeit an einem anderen Ort - könnte man dann vielleicht erst einmal unverfänglich ein weiteres Vorgehen überreißen. Ich glaube nämlich nicht, dass sich ein derart komplexes Thema (Konzept) rein via Mailingliste auf die Beine stellen lässt - dazu muss man sich treffen, wegsperren und die Köpfe heißreden.

Regards
Thomas

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