Ralf,
>ganz genau das ist es ja! Eben! Kommerz (...)
Es ist halt so: Oft wird im Netz sofort mit gro�en Keulen
geschwungen, wenn jemand einfach mal die Freiheit f�r sich
herausnimmt einen Browser eben nichtzu unterst�tzen. Es gibt aber
durchaus Situationen, wo dies f�r den Kunden absolut Sinn macht. Wer
als Webdesigner ein wenig auf sich h�lt beherrscht nat�rlich
kompatibles Webdesign aus dem FF und schafft es idealerweise sogar,
trotzdem nicht auf neue und interessante M�glichkeiten verzichten zu
m�ssen. Nur kostet das halt auch. Behmen wir mal ein konkretes
Beispiel: Ein Technolabel will ins Netz. Zielgruppe sind
Kaufkr�ftige, junge Leute. Wozu da lange an alte Browser denken?
Lieber das Geld in Hintergrundinfos und Content verbraten. Nat�rlich
ist es nicht sch�n, wenn dann ein blinder Surfer ratlos vor einer f�r
Ihn schwierigen Seite steht. Aber auch da kann abgeholfen werden,
indem man eben ein undesignte Textversion mitlaufen l��t, nicht
komfortabel, nicht sch�n, aber navigierbar.
Gutes beipiel ist http://www.nrg.be, sehr kompakt und
zielgruppenorientiert, aber eben nur mit Plugin (Flash 3) zu
begucken. Anderes Ende des Spektrums (Achtung Eigenwerbung)
http://www.webknecht.de
>Netz schlechthin. Es gibt nie, nie, nie eine einheitliche Struktur
in
>einem Netz.
Das kann man nur im Einzelfall betrachten. Ich rede jetzt mal �ber
Netze die ich kenne. Die Telekom benutzt intern IE 3.02 und nichts
anderes. Nat�rlich gibt es wilde illegale Browserinstallationen auch
dort- nur unterst�tzen mu� man sie nicht. In anderen Netzen wird
Software zentral verwaltet und installiert, so da� dort tats�chlich
keine M�glichkeit f�r den einzelnen besteht einzugreifen. Das
bedeutet in der Praxis, da� es wirklich nur eine einzige
Browserariante geben kann, in immer derselben Installation. Bei
Beh�rden und �mtern ist es �brigens im Moment der oben erw�hnte IE
3.02, trotz all seiner schweren Fehler. In solchen abgeschotteten
Umgebungen interessiert die Darstellung der Seiten unter NS oder
Opera wirklich Null.
Alles Gute,
Richard