RA Stehmann schrieb:
> Jörg Schmidt schrieb:
>
> >
> > Über die spezielle Frage der Update-Situation unter Linux
> weiß ich persönlich
> > nichts, da ich mich mit Linux nicht sonderlich auskenne,
> sollten jedoch unter
> > Linux IRGENDWELCHE Programme einfach so gegen irgendwelche
> anderen Programme
> > ausgetauscht werden, fänd ich das falsch und dabei spielt
> es keine Rolle um welche
> > Programme es dabei geht.
> >
> Also das wird gerade auch im speziellen Falle LO / OOo
> gemacht.
Ist das nun wirklich so oder ist es nicht so? Ich frage weil ich Linux nur
selten
nutze und es mich unverhältnismäßig viel Zeit kosten würde das ganze zu Testen.
Nochmals konkret:
Es geht mit NICHT darum das Linux-Distributoren inzwischen LO bevorzugen mögen
(zumal diese ja OOo kaum jemals benutzt haben, sondern auch in der Vergangenheit
eher go-oo verwendeten), sondern es geht mir um den von David beschriebenen Fall
(bzw. soll David das genannt haben, ich selbst kenne die Orginalquelle nicht):
Ist es richtig, das wenn ich eine Linux-Distribution mit OOo habe (also faktisch
eine ältere Distribution) und diese Distribution selber nicht update (also
_nicht_
z.B. SUSE 11.x auf SUSE 12.x update), sondern quasi nur enthaltene Programme
update das dann, ohne Rückfrage/Information, OOo durch LO ersetzt wird?
> hat dies einen einfachen nachvollziehbaren Grund:
>
> Die Distributionen haben nicht genug Maintainer, um zwei
> Paketbündel vom
> Umfange von OOo bzw. LO zu pflegen.
Solange der Nutzer darüber informiert wird, habe ich da keine Bedenken oder
Kritik, sollte das Ganze jedoch stillschweigend geschehen ist es ein absolutes
Ausschlußkriterium zu dieserlei Distributionen noch in irgendeiner Weise mehr
Vertrauen zu haben als zu z.B. MS Windows <PUNKT>.
> Niemand ist jedoch gehindert, die Distributionsversion von seinem
> Rechner zu entfernen und die Projektversion von OOo bzw. AOO zu
> installieren, was aber ein wenig mehr Kenntnisse voraussetzt,
> die jedoch
> auch schon in der Vergangenheit in unserer Installationsanleitung
> vermittelt worden sind.
Ist das so? Oder muß es uns erfreuen?
Oder ist es nicht genau dasselbe Argument ('jeder kann Internet Explorer durch
einen Browser seiner Wahl ersetzen') ständig um die Ohren gehauen wird als Beleg
dafür wie MS seine Position ausnutzt?
Ich bin kein Linux-Experte, aber ich werde dann doch hellhörig wenn ich merke
das
man mir ein X für ein U vormachen will und auf quasi allen Linux-Systemen der
Welt
es immer Gang und Gebe und nie ein Problem war, für jede Aufgabe gleich meist
mehrere Programme anzubieten (mit der Begründung das das die Freiheit des
Nutzers
stärke, weil er dann selbst wählen kann), das dieses Prinzip aber nun scheinbar
ausschließlich für LO/OOo außer Kraft gesetzt wird.
So dumm das ich da an objektive Gründe glauben würde bin ich nicht, sondern hier
ginge es dann ausschließlich um Verquickung politisch-ideologischer Ziele von
FSF-Extremisten und TDF, zum Schaden der Nutzer.
Gruß
Jörg
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