Hallo,

 Heinz W. Pahlke schrieb:
> Die
> Herausgeber jeder Distribution sind da ganz frei, ihre eigene
> Politik zu betreiben. 

Stimmt das sind sie.

Meine Kritik bezog sich ja auch nur darauf das ich meine Entscheidungen 
bevorzugt
inhaltlich treffe und da gilt dann eben das etwas gut oder schlecht bzw. richtig
oder falsch ist, nicht jedoch weil etwas unter Linux in bestimmter Weise
gehandhabt wird automatisch gut ist.

> > Solange der Nutzer darüber informiert wird, habe ich da keine
> > Bedenken oder Kritik, sollte das Ganze jedoch stillschweigend
> > geschehen ist es ein absolutes Ausschlußkriterium zu dieserlei
> > Distributionen noch in irgendeiner Weise mehr Vertrauen zu haben
> > als zu z.B. MS Windows <PUNKT>.
> 
> Das ist auch nicht üblich, dass solche Änderungen ohne Information
> der Benutzer vorgenommen werden. 

Dann wäre ja alles 'in Butter'.

> Bei System-Updates kann es
> allerdings schon vorkommen, dass Benutzer nicht beim Update darauf
> hingewiesen werden. Dann gibt es aber entsprechende Hinweisdateien.

Und hier bin in mir schon wieder nicht sicher was das heißen soll. Nochmals: ich
kritisiere NICHT das Linuixdistributionen von OOo/go-oo zu LO wechseln, allein
sind das 2 verschiedene Programme und es ist schlichtweg kein Update wenn man 
ein
Programm durch ein anderes ersetzt.

Lass es mich nochmal formulieren wie ich es meine, und habe bitte Verständnis
dafür das ich vielleicht bestimmte Begriffe nicht kenne:

Wennn ich eine bestimmte Version einer bestimmten Linux-Distribution installiere
und dort dann auch (automatisch oder durch meine Auswahl) OOo/go-oo installiert
wird, erwarte ich das bei normalen Updates OOo/go-oo nicht entfernt wird. 
Ich erwarte natürlich nicht das wenn ich eine neuere komplette Version der
Distribution aufspiele das diese immer noch OOo enthält und das installiert, 
zumal
das ja zu der komischen Situation führen könnte das sich das System
unterschiedlich verhielte abhängig davon ob ich eine neue Version der 
Distribution
über eine alte installieren würde oder auf eine leere Platte.

Strenggenommen, aber da weiß ich nicht wie das Linux-Distributionen handhaben,
würde ich sogar noch einen Unterschied erwarten zwischen der Situation das ich
OOo/go-oo manuell installiert hätte (durch Download von z.B. OOo und manuelles
Installieren über die Kommandozeile) oder ob ich es als regulären Bestandteil 
der
Distribution installiert hätte.

> Leider werden sie allerdings selten gelesen. Bei mehreren Tausend
> Programmen einer Distribution können sie natürlich sehr umfangreich
> werden.

Ja, das ist klar und einsichtig.

> Das Problem ist nicht die Bereitstellung möglichst vieler Programme,
> sondern die sinnvolle Integration in die Oberfläche von KDE oder
> Gnome. 

Ja, OK. Ich wollte meine Aussage auch nicht verabsolutiert wissen sondern nur
deutlich machen das das Prinzip unter Linux hier ganz anders ist als unter
Windows, denn bei Linux werden z.B. immer diverse Editoren (ich nutze meist 
Kate)
installiert (bzw. können zur Installation gewählt werden) bei Windows hingegen
gibt’s nur einen (Notepad) und das ist, für meine Endbenutzerperspektive ganz
einfach ein Stück Philosophie von Linux und wenn dabei plötzlich für eine
bestimmmte Kategorie von Programmen (hier also Office-Suiten) diese Philosophie
nicht mehr gälte wäre das zumindest nicht konsequent und erweckt deshalb 
Mißtrauen
das es hier um Anderes geht (ich nannte dieses Andere 'politisch-ideologisch').

(Es geht mir auch nur um das Grundsätzliche denn natürlich ist mir klar das es
sein kann das für mache Programmkategorien nur ein Programm da ist weil es 
weitere
Programme garnicht gibt.)


Gruß
Jörg


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