Am 20. November 2013 10:58 schrieb Martin Koppenhoefer <
[email protected]>:

> meine Vermutung ist, dass hier Landeier und Stadtmenschen ein bisschen
> aneinander vorbei diskutieren. Klar, wenn man die Auswahl hat, wird man
> sich nicht zuerst in einen Viehunterstand flüchten, aber wenn man in
> abgelegenen Regionen unterwegs ist, dann wird man da weder Probleme wegen
> Hausfriedensbruch bekommen, noch eine große Auswahl aus unterschiedlichen
> Schutzunterständen haben, aus denen man im Falle eines Unwetters auswählen
> kann. Ggf. geht es dann auch um Leben und Tod, je nachdem, wie schlecht man
> ausgerüstet ist, und wie wild die Natur dort ist...
>

+1
Ein Unterstand ist ein Unterstand. Genauso wie eine Kuh sich in eine
überdachte Bushaltestelle (shelter_type=public_transport) stellen kann [1]
oder ein Reh in offene Schutzhütte (lean_to) kann sich ein Mensch in einen
Viehunterstand (field_shelter) stellen. Ich verweise hier auch auf
rock_shelter - da will ja jetzt hoffentlich niemand behaupten, dass das nur
für Menschen ist, oder? Wenn der Unterstand nicht öffentlich zugänglich
ist, kennzeichnen wir das wie üblich mit access.
Wenn ich im Gebirge von einem Unwetter überrascht werde, ist es mir
herzlich egal ob das Dach über meinem Kopf auch explizit für mich gebaut
wurde oder nicht - Hauptsache trocken.

Beste Grüße,
Martin

[1]
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