Moin,

Am 20.11.2013 11:16, schrieb Martin Vonwald:
Am 20. November 2013 10:58 schrieb Martin Koppenhoefer <
[email protected]>:

meine Vermutung ist, dass hier Landeier und Stadtmenschen ein bisschen
aneinander vorbei diskutieren. Klar, wenn man die Auswahl hat, wird man
sich nicht zuerst in einen Viehunterstand flüchten, aber wenn man in
abgelegenen Regionen unterwegs ist [...]

+1
Ein Unterstand ist ein Unterstand. Genauso wie eine Kuh sich in eine
überdachte Bushaltestelle (shelter_type=public_transport) stellen kann [1]
oder ein Reh in offene Schutzhütte (lean_to) kann sich ein Mensch in einen
Viehunterstand (field_shelter) stellen.
[...]
Wenn ich im Gebirge von einem Unwetter überrascht werde, ist es mir
herzlich egal ob das Dach über meinem Kopf auch explizit für mich gebaut
wurde oder nicht - Hauptsache trocken.

bedenkt bitte einmal die Auswirkungen, das zieht in meinen Augen viel zu weite Kreise:
Einen rock_shelter wird man nur vereinzelt im Gebirge finden.
Nur wo zieht man dann die Grenze _wo_ man einen _irgendwie_ gearteten Unterstand als amenity=shelter tagt? Anhand der "Shelter-Dichte"? Wo genügend öffentliche, da die privaten dann doch nicht?
Ausgewählte, wo der Wanderer meint, den könnte man mal gebrauchen?

Im Ortsbereich z. B.
- Carports
- Holzlagerschuppen

Hier (sic!) im ländlichen Bereich
- Viehunterstand
- Maschinenunterstand
- Strohlager
- Feldscheunen

Bringt es wirklich Vorteile, diese privaten alle mit amenity=shelter, shelter_type=*, access=private zu versehen - statt bei den Anwendungen auf die entsprechenden building=* auszuwerten, wenn die Anwendung für entsprechende Zwecke gedacht ist und solche Ausweichmöglichkeiten benötigt werden? Wozu braucht man für diesen Spezialfall "Notunterstand" 3 zusätzliche Tags, wenn das alles im Grunde schon mit dem vorhandenen erschlagen ist?

Gruß
Georg

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