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> Am 04.08.2015 um 08:20 schrieb Frederik Ramm <[email protected]>:
> 
> Ich kann verstehen, wenn Leute ab und zu mal aus Finderstolz
> irgendwelche obskuren Fakten in OSM eintragen möchten ("wusstet ihr,
> dass innerhalb der Gemeindegrenzen der Gemeinde Bommelshofen wegen eines
> Gesetzes aus dem Jahr 1642 Pferde nur in genau den Straßen zulässig
> sind, neben denen ein Graben verläuft..."), aber wenn das nicht vor Ort
> (auch ausserhalb der Öffnungszeiten des Stadtarchivs) verifizerbar ist,
> würde ich von sowas die Finger lassen. Die Hürde für "verifizierbar"
> muss für mich sehr tief liegen.


für mich auch. Der Hinweis zur Verifizierbarkeit sollte nicht dazu missbraucht 
werden dürfen, prinzipiell richtiges tagging abzulehnen, weil es zu aufwändig 
sei, es zu verifizieren. Oder wie meintest Du das? ;-)

Ich sehe das so: wir versuchen, die Situation/Lage so gut wir es können/wissen 
abzubilden. Wie einfach es dabei ist, die Informationen zu bekommen, halte ich 
für unwichtig. Wenn sie nur im Stadtarchiv stehen (aber rechtlich noch Relevanz 
haben), wieso sollten wir diese Fakten dann wider besseren Wissens ignorieren? 
Klar, wir werden sowas meist zunächst nicht finden bzw. suchen, und das sollte 
man auch nicht erwarten, aber wenn man durch Zufall/Zeitungsartikel o.ä. auf 
solche Kuriosa stößt wäre es doch Quatsch, absichtlich falsch zu taggen und die 
Informationen zu vernachlässigen.

Gruß 
Martin


> Eine theoretische Verifizierbarkeit
> durch Recherche reicht *nicht* aus.


Wenn jemand sowas schon gefunden hat, dann kann er entsprechende Verweise ja in 
den changeset-Kommentar oder den note/source tag am Objekt packen, so dass 
keine "Recherche" mehr notwendig wird zum Überprüfen, sondern es reicht, an der 
angegebenen Stelle nachzuschauen.
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