Rainer Knaepper schrieb: > Moin moin, > > irgendwie bin ich mit der Abstufung der tracktypes unglücklich. > Während bei den unbefestigten Wegen Feinstabstufungen vorliegen (Wie > mißt man genau den Unterschied zwischen grade3 und grade4? > Witterungsabhängig?), so fehlt mir eine Differenzierung bei den > befestigten Wegen. > > Bei denen würde ich mir eine Aufspaltung nach dem Bauzustand wünschen, > um zwischen gut gepflegten asphaltierten oder gepflasterten Wegen, > die problemlos und komfortabel mit normalen PKW oder Tourenfahrrädern > befahrbar sind und solchen unterscheiden zu können, die eher in > Richtung Plattenweg (Betonstreifen mit Grün in der Mitte) oder > Schlaglochsuchstrecke gehen. > > Alternativ ginge vielleicht die Zusatzbeschreibung smoothness, wie: > > tracktype=grade1 > smoothness=hundsmiserabel > > Aber mir scheint das derzeit äußerst wilkürlich zu sein, ungefähr 42 > Varianten, deren Nutzwert mir reichlich verschwommen ist. > > Zusatzfrage: Schmale Feldwege haben häufig Ausweichstellen in mehr > oder weniger regelmäßigen Intervallen. Sinnvoll sowas zu tracken? Und > wenn ja: Wie? > > > Rainer >
Das Tagging scheint allgemein eher nach Gefühl zu gehen, als nach klaren Definitionen. Allerdings gerade bei der Wegbeschaffenheit wohl zu Recht. Während man meistens noch entscheiden kann ob ein Weg versiegelt ist oder nicht (surface=paved/unpaved) und vielleicht auch noch das Material angeben kann (surface_material=cobblestone/paving_stones/grit/gravel/..) gestaltet sich das Zählen von Schlaglöchern wohl eher schwierig. surface=paved surface_material=cobblestone smoothness=intermediate Die Idee bei smoothness ist halt die Laufruhe grob anzugeben. Da die Definition nach der Nutzbarkeit für verschiedene Fortbewegungsarten schon recht schwammig ist (kommt ja auf den Rennradfahrer an wo er sich wohl fühlt), geht es nunmal nicht genauer. Ich persönlich benutze da auch nur 6 statt 8 Werten: - excellent, keinerlei Unebenheiten beim Befahren spürbar -> Inline-Skater sollten sich wohl fühlen - good, hier und da mal etwas uneben, aber nicht stark beeinträchtigend -> Rennradfahrer kommen gut vorran - intermediate, spürbare Schlaglöcher oder Unebenheiten, die die Geschwindigkeit schon einschränken -> wer mit dem Citybike unterwegs ist und es nicht eilig hat ist zufrieden - bad, tiefe Schlaglöcher und Bodenwellen -> durchschnittliche Autos kommen noch durch, aber hier ist schon langsamfahren angesagt - horrible, kleine und größere Steine, Schlaglöcher und Unebenheiten die gekonnt durchfahren werden sollten -> Mountainbikern und Geländewagen macht es hier Spaß - impassable, große Steine, tiefe Rinnen -> für normale Fahrzeuge ist hier Schluss (Fußgänger und Biker mit entsprechendem Können kommen sowieso überall durch) Sicherlich ist das Ganze relativ subjektiv und mehr Werte machen es sicher noch subjektiver, da die Unterscheidung zwischen den Einzelnen schwerer wird. Aber wie kann man es wirklich objektiv angeben? Schlaglöcher und Bodenwellen zählen? Auf den nächsten Regen warten um herauszufinden wie sich der Belag dabei verhält? Und wie ist es wenn Schnee liegt? Ich bin immer offen für neue Vorschläge, aber ich fürchte etwas subjektiv und ungenau bleibt es dabei immer. Gruß _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

