Hallo, ich denke auch, dass zu viele Abstufungen nichts bringen und man sich eher auf wenige einigen sollte und diese mit klaren Regeln bzw. Beispielen festlegt: Ich finde eigentlich die Beschreibung von tracktype in JOSM recht gut und auch nachvollziehbar: tracktype=1 -> asphaltiert tracktype=2 -> geschottert tracktype=3 -> befestigt tracktype=4 -> weniger befestigt tracktype=5 -> unbefestigt
wobei man eigentlich 3 und 4 auch zusammenfassen könnte. Ich denke das wichtigste bei einem track ist, dass ein 2-spuriges Fahrzeug da fahren könnte und (im Notfall) auch kann (Notarzt, Feuerwehr, ...), egal ob es erlaubt ist oder nicht. Ob es wirklich Sinn macht die Beschaffenheit noch genauer zu definieren mag ich bezweifeln, denn spätestens nach einem starken regen schaut es schon ganz anders aus... Gruß, Stefan Sebastian Hohmann schrieb: > Das Tagging scheint allgemein eher nach Gefühl zu gehen, als nach klaren > Definitionen. Allerdings gerade bei der Wegbeschaffenheit wohl zu Recht. > Während man meistens noch entscheiden kann ob ein Weg versiegelt ist > oder nicht (surface=paved/unpaved) und vielleicht auch noch das Material > angeben kann (surface_material=cobblestone/paving_stones/grit/gravel/..) > gestaltet sich das Zählen von Schlaglöchern wohl eher schwierig. > > surface=paved > surface_material=cobblestone > smoothness=intermediate > > Die Idee bei smoothness ist halt die Laufruhe grob anzugeben. Da die > Definition nach der Nutzbarkeit für verschiedene Fortbewegungsarten > schon recht schwammig ist (kommt ja auf den Rennradfahrer an wo er sich > wohl fühlt), geht es nunmal nicht genauer. Ich persönlich benutze da > auch nur 6 statt 8 Werten: > > - excellent, keinerlei Unebenheiten beim Befahren spürbar -> > Inline-Skater sollten sich wohl fühlen > - good, hier und da mal etwas uneben, aber nicht stark beeinträchtigend > -> Rennradfahrer kommen gut vorran > - intermediate, spürbare Schlaglöcher oder Unebenheiten, die die > Geschwindigkeit schon einschränken -> wer mit dem Citybike unterwegs ist > und es nicht eilig hat ist zufrieden > - bad, tiefe Schlaglöcher und Bodenwellen -> durchschnittliche Autos > kommen noch durch, aber hier ist schon langsamfahren angesagt > - horrible, kleine und größere Steine, Schlaglöcher und Unebenheiten die > gekonnt durchfahren werden sollten -> Mountainbikern und Geländewagen > macht es hier Spaß > - impassable, große Steine, tiefe Rinnen -> für normale Fahrzeuge ist > hier Schluss (Fußgänger und Biker mit entsprechendem Können kommen > sowieso überall durch) > > Sicherlich ist das Ganze relativ subjektiv und mehr Werte machen es > sicher noch subjektiver, da die Unterscheidung zwischen den Einzelnen > schwerer wird. Aber wie kann man es wirklich objektiv angeben? > Schlaglöcher und Bodenwellen zählen? Auf den nächsten Regen warten um > herauszufinden wie sich der Belag dabei verhält? Und wie ist es wenn > Schnee liegt? > > Ich bin immer offen für neue Vorschläge, aber ich fürchte etwas > subjektiv und ungenau bleibt es dabei immer. > > Gruß > > _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

