Hallo, Markus wrote: > Ein "Welt-Programm" wie OSM sollte in die verbreitetsten Sprachen der > Nutzer übersetzt sein. Benutzerfreudlichkeit ist das Stichwort. > > Das ist heute Standard, man kann alles in DBs ablegen, > heute braucht keiner mehr ein "Glossar".
Dass Du in dieser Hinsicht eine etwas extreme Sichtweise hast, war mir klar. Meine Ueberlegungen gehen dahin, dass es - und da kannst Du noch so sehr wettern, fordern, bitten, hoffen - niemals dahin kommen wird, dass jedes wichtige/brauchbare Programm im OSM-Universum auf Deutsch vorhanden sein wird. Das heisst, dass jeder Benutzer, der ein ganz klein wenig ueber den Tellerrand seines kuscheligen deutschen JOSM-Editors und seiner kuscheligen deutschen openstreetmap.de-Seite hinwegsehen wird, zwangslaeufig mit bestimmten englischen Begriffen konfrontiert wird. Nun habe ich als Software-Gestalter in OSM die Wahl, entweder zu dieser Sprach-Ghettoisierung beizutragen - dadurch mache ich es dem Benutzer einfach, die paar Tools zu benutzen, die speziell fuer ihn vorgesehen sind, zugleich schneide ich ihn staerker vom Rest der Welt ab -, oder ich verwehre ihm die Kuscheligkeit und fordere ihn etwas mehr heraus, jubele ihm schon in der vertrauten Umgebung seiner Muttersprache die zentralen, im gesamten Projekt gebraeuchlichen Begriffe auf englisch unter, und mache es ihm damit leichter, auch mal eine englische Wikiseite oder ein englisches Perlskript zu nutzen. > PS: ich würde die Begriffe auch im Buch übersetzen. Im Gegensatz zur ersten Auflage wird die Neuauflage die deutsche JOSM-Version behandeln und auch die Namen der Menuepunkte und so weiter durchgaengig anpassen. Ein Way bleibt jedoch ein Way - dadurch, dass so ein Buch einen relativ linearen Charakter hat, kann ich den Begriff bei seiner Einfuehrung erklaeren und spaeter als bekannt voraussetzen. Bye Frederik _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

