[email protected] schrieb: > OSM ist durch den anarchistischen Ansatz einfach keine belastbar zuverlässige > Datenquelle. Während wir uns noch halbwegs einig sind, was eine Autobahn ist, > geht bei primary und secondary die Diskussion schon los und spätestens bei > der gefürchteten Rad/Fußweg Diskussion mit mittlerweile 6 verschiedenen > herausgearbeiten Ansichten was die Tags bedeuten ist dann keine vernünftige > Auswertung mehr möglich. Da ist eine kommerzielle Quelle mit einem > vorgegebenen Schema klar im Vorteil. Für einen professionellen Einsatz > wünsche ich mir eine Basis, die nicht ständig Struktur und Bedeutung ändert > und mich zu permanentem Nachziehen zwingt.
Vielleicht wäre es der richtige Ansatz, sich von dieser "Drei-Klassen-Gesellschaft" zu verabschieden und statdessen die Straßen nur noch nach objektiven Merkmalen zu taggen. Darunter verstehe ich: * Wer unterhält die Straße (Bund, Land, Kreis) * Wie ist die Qualität der Fahrbahn * Wie breit ist die Straße * Welche Form von Fahrbahnmarkierungen gibt es * Ist die Straße durch Stickel oder Leitplanken eingerahmt Vielleicht habe ich noch etwas vergessen... Man möge es mir verzeihen. Ich denke, das ganze hätte viele Vorteile. Zum einen kann man gewisse Kriteria in der Software festlegen, die das Rendern beeinflussen. So spielt die subjektive Meinung des Mappers keine Rolle mehr. Wenn etwas nicht passt muss man eine Umsetzungsdatei ändern die bestimmt, unter welchen etwas primary, secondary oder was auch immer in der Darstellung ist. Autobahn und Wohnstraße sollten in jedem Fall erhalten bleiben, da hier bereits eine objektive Auswahl getroffen werden kann. Was meint ihr? André
signature.asc
Description: OpenPGP digital signature
_______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

