On 05.09.2010 22:29, Stephan Knauss wrote:
Peter Wendorff wrote:
Das Argument der Webhost-Unterstützung würde ich ablehnen, das ist vermutlich sowieso keine vernünftige Alternative - es sei denn, man möchte direkt eine verteilte Lösung angehen.

Mal ein paar Idden dazu.

Verteilte Lösung klingt doch gut. Für Abfragen die eine bbox haben lässt sich das wohl recht einfach realisieren.

t...@h hatten einige mitgemacht, was spricht gegen x...@home? Muss ja nicht unbedingt am DSL-Anschluss sein, aber wenn es einige Dutzend Webhosts gibt?

Anforderungen wären:
- läuft "out of the box" auf möglichst vielen Hosting-Angeboten. Also wohl PHP+MySQL
- Man kann einstellen wie viel Storage und Traffic der Host bereitstellt
- Anwendung meldet regelmäßig an zentralen Dispatcher den Status (DB Aktualisierungsdatum, Last, Traffic) - aktualisiert die Daten seiner Boundig-boxen automatisch. Eventuell kann das ja von einem zentralen Server weggespielgelt werden, so dass nur die Abfragelast auf die verteilten Rechner trifft, nicht das direkte aktualisieren.
Zwei Gedanken dazu:
1) es wäre gut, wenn man eine "bevorzugte Boundingbox" angeben kann für den eigenen XAPI-Node. Als Hintergrund sehe ich dabei Die Server, die XAPI-ähnliche Abfragen regelmäßig selbst auf einer begrenzten BBox anfordern. Also z.B. ein lokaler Stadtplan: XAPI als Komponente einbinden, die Aktualisierung selbstständig vornimmt, nebenbei anderen die Schnittstelle bereitstellen, und bei lokalen Abfragen für die eigene Anwendung Traffic sparen. 2) Die Aufteilung nach BBox ist die eine, andere Anfragen wären aber auch denkbar, und sollten vielleicht ebenfalls berücksichtigt werden. Ich denke da vor allem an BBox-Unabhängige Tag-Abfragen: alle Kondomautomaten weltweit, alle Bäume oder sowas. Hier ist die Aufteilung in BBoxen möglicherweise nicht so ideal; vielleicht sollte deshalb ein zusätzliches Index-System implementiert werden, so dass es Nodes gibt, die für bestimmte Tags Abfragen cachen oder berechnen.

Zentraler Dispatcher teilt den Hosts bounding-boxen zu die in etwa dem konfigurierten Storage entsprechen.

Eingehende Anfragen werden an einen passenden Host weitergeleitet

Hosts die veraltete Daten haben, zu hohe Last oder zu viel Traffic bekommen keine Anfragen mehr.
Wenn die XAPI-Komponente selbst für das Update sorgt, wäre es quasi unmöglich, veraltete Daten zu besitzen.

Man könnte auch über eine P2P-Lösung nachdenken, die den zentralen Dispatcher nur noch als Schnittstelle für die Anfragevermittlung braucht.

Dispatcher: Eingangs-URL für XAPI-Anfragen, leitet weiter an zufälligen oder möglichst passenden Peer.

Peers: Arbeiten die XAPI-Anfrage ab, oder leiten an vermutlich passenderen Peer weiter. Auch die Anforderung von Teilergebnissen von anderen Peers ist möglich. Peers können sich wegen Traffic-Auslastung stufenweise abmelden: keine Query-Anfragen mehr, weder Queries noch Updates, nichtmal mehr P2P-Netzstatus-Informationen

Der Dispatcher wäre dabei im Grunde genommen lediglich ein Peer, der möglicherweise keinen eigenen Speicherplatz bereitstellt; insbesondere wären aber auch Clients als Dispatcher denkbar. Wenn ich also lokal bei mir im Server einen Peer laufen lasse, kann ich den mit der deshalb bekannten URL als Dispatcher nutzen, was hoffentlich Traffic und Geschwindigkeit optimiert.


Gruß
Peter

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