Am 29. August 2011 01:33 schrieb "Christian Müller" <[email protected]>: >> > * Welcher Zshg. besteht zu administrativen Grenzen? >> keiner > Der Gedanke dahinter war: "Manche Stadteile sind historisch mit anderen > zusammengewachsen. Die Verwaltung aber evtl. noch nicht. Trennen wir die > Wohngebiete dann an der Stadtteilgrenze oder nicht (Anm.: es gibt Mapper, die > name= an landuse=residentials vergeben)."
mir ist mittlerweile klar geworden, dass wir teilweise aneinander vorbei diskutiert haben. Einige hier sehen es als gegeben an, dass landuse=residential ein _Wohngebiet_ bezeichnet, also einen Siedlungsteil (zu dem zweifellos auch Straßen gehören), während ich immer davon ausgegangen war, dass landuse die Nutzung einer Fläche beschreibt (und da würde man für Straßen eher nicht "wohnen" als Nutzung setzen). Ich halte es für klarer, Siedlungen im place-tag zu mappen, dann bräuchte man für landuse auch keine Sonderregeln. Dazu gibt es einen neuen Thread. Zu Deiner konkreten Frage mit den zusammengewachsenen Stadtteilen: wenn selbst die Verwaltung noch getrennt ist hätte ich erstmal keine Bedenken, das in OSM auch getrennt zu haben, im Einzelfall kann es vielleicht Ausnahmen geben (je nachdem, was das Zusammenwachsen ausmacht, also ob es noch eine erkennbare Grenze gibt, sich z.B. die Bebauungsart ändert, etc.). Wohngebiete sehe ich aber eher als kleinere Einheiten als Stadtteile, d.h. in der Praxis wird man pro Verwaltungseinheit öfter mehrere Wohngebiete haben. Das wird ja in OSM bereits getrennt erfasst mit boundary=administrative und vielleicht bald auch mit place (bisher wohl teilweise mit landuse-Gebieten). Gruß Martin _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

