Am 29.08.2011 01:33, schrieb "Christian Müller":
Ansonsten wäre um der Konsistenz der Daten
Willen für 1) gefordert, dass Wohngebiete an JEDER Straße aufgetrennt
werden.

finde ich persönlich auch am Schlüssigsten, ist am Einfachsten
weiterzuverfeinern und transportiert mehr Information. Was spricht da
dagegen? (Nur weil man das als "finales" Ideal postuliert heisst das
ja noch lange nicht, dass gröbere Annäherungen automatisch falsch sein
müssen).
Ja, da hast Du recht.  Falls das als Ideal postuliert wird, wäre die Näherung 
nicht verkehrt.  Dagegen sprechen:

- "unser" Sprachgebrauch (siehe oben, ich erhebe keinen Anspruch auf 
abschließende Richtigkeit, aber m.E. ist es schon so, dass die meisten Leute mit dem 
Wohngebiet auch dessen Straßen referenzieren und nicht nur von Haus oder Grundstück 
sprechen)
Was spricht dagegen Strassenflächen und Grundstücksflächen über einen "Zugehörigkeitstag" zusammenzufassen (z.B. landuse_name=Südhangsiedlung),
dann spielt es keine Rolle wo und wie die landuse-Flächen aufgeteilt sind.

- Datenexplosion (siehe Bsp. NewYork, siehe teilweise Negativ-Beispiel cadastre 
import), wobei mich das pers. weniger stört als die Diskrepanz zum 
Sprachgebrauch
Die Daten kann man ja gegebenenfalls aufteilen wenn es da mal zu Problemen kommen sollte (Gebäudedatenbank. landuse-Datenbank, routing-Datenbank...) Die Abhänkeit zueinanander bleibt ja über die absoluten Koordinaten erhalten. Nur auf relative Angaben sollte man dann verzichten ("der Waldrand verläuft
10m von der Strassenmitte entfernt"..)

Garry

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