Hallo,

On 04/25/12 08:24, Falk Zscheile wrote:
Aber es gibt andere Dinge, die bei denen tatsaechlich Einigungen
erforderlich sind, und ewig werden wir da mit unserer "do-ocracy" nicht
weiterkommen.

An welche Dinge denkst du konkret -- neben den hier problematisierten
Massenedits?

Also nur um das klar zu machen - bei Massen-Edits muss man sich auch einig sein, aber die Einigung koennte eben durchaus so aussehen, dass man es bleiben laesst oder nur regional durchfuehrt (und uneinheitliches Tagging in Kauf nimmt).

Es gibt aber andere Dinge, bei denen man nicht einfach "nichts" tun kann oder bei denen das ein Versaeumnis sein koennte, das man spaeter bereut. Das meiste davon haben wir derzeit ex- oder implizit der OSMF ueberlassen bzw. "dem, der's macht" - wie organisieren wir unsere Server, wieviel Geld muessen wir fuer was einwerben, wer darf eigentlich den Namen "OpenStreetMap" verwenden, wann wird ein User gesperrt, welche Editor-Software lassen wir zu, welche Kartenstyles sind auf www.openstreetmap.org verlinkt, welche neuen Datentypen bekommt die API 0.7, verklagen wir Apple...?

Da fehlt meines Erachtens nicht bloss ein Abstimmungsmodus, da faengt es schon frueher an - wir haben als Community keine Stimme, keine Diskussions- und Meinungsbildungskultur. Ich sage dritten gegenueber immer gern: "Die Community von OSM lehnt dies und das ab und macht das lieber so und so", aber das ist letztlich ein Bauchgefuehl, das ich aus ein paar Mailinglistendiskussionen und persoenlichen Gespraechen destilliere - mit "der Community" kann man halt nicht reden. Nicht mal die OSMF vertritt "die Community", denn es sind ja bloss 300 Leute in der OSMF.

Bye
Frederik

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