Am 25. April 2012 18:39 schrieb Christian Müller <[email protected]>: > Die Neugier der Leute, die sich aus freien Stücken bei OSM registrieren > und dann daran partizipieren, durch vorgetäuschte, rigide Strukturen und > Aussagen á la "das haben wir schon immer so gemacht" zu bremsen, halte > ich für einen Fehler. Tautologien der Form "das ist so, weil es so ist" > können allenfalls Doku geistiger Verarmung sein. (Mindestens braucht es > plausible Erklärungen, wenn sich OSM weiterentwickeln soll.)
Wenn es um tags und deren Bedeutung geht, dann ist "das hat schon immer dies bedeutet" durchaus das, was vor allem zählen sollte. Die Bedeutung der tags ist die, welche die Mapper ihnen zuschreiben. Es funktioniert aber nicht, nachträglich einem tag eine einschränkendere Bedeutung zuzuschreiben, als er bisher hatte (z.B. aus einem allgemeinen tag für einen Weg, der laut Doku für Fahrradwege und Fußwege genutzt werden soll, einen Trampelpfad zu machen). Was es kompliziert macht: In manchen Fällen widerspricht das Wiki auch dem, wie viele Mapper einen tag sehen (z.T. auch, weil sich das Wiki ständig ändert, und manche Änderungen und Präzisierungen auch inkompatibel mit der de fakto Nutzung in der Karte sind, in anderen Fällen ist die Doku auch lange Zeit so unvollständig gewesen bzw. immer noch, dass sich verschiedene Mapper verschiedenes darunter vorgestellt haben). Unvollständige Doku ist aber weder bei path, noch bei dem Disput multipolygon vs. boundary für Grenzen die Ursache. In beiden Fällen hatte man eigentlich einen "leben und leben lassen"-Kompromiss gefunden (beide Alternativen wurden toleriert, zumindest theoretisch ;-) ). Gruß Martin _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

