Am 06.12.2012 12:18, schrieb Christoph Hormann:
On Thursday 06 December 2012, Martin Vonwald wrote:
Erstens gilt: wo landuse vorhanden ist, gibt es keine
Notwendigkeit, landcover separat auszuweisen, da sich dieser aus
dem (ggf. durch zusätzliche tags konkretisierten) landuse ergibt.
Das ist so nicht richtig: siehe mein Beispiel mit landuse=forest
zusammen mit landcover=grass. Oft(!) kann mein ein wahrscheinliches
landcover von einem vorhanden landuse ableiten. Aber das ist nicht
100% so, daher kann man durchaus beides taggen.
Ich denke, wir haben hier unterschiedliche Definitionen von landuse. Du
verstehst es in erster Linie als Landwidmung (z.B. entsprechend
Flächennutzungsplan). Ich habe vorangestellt, dass ich damit die
tatsächliche Nutzung meine (und dann wäre landuse=forest nur bei
tatsächlichem Baumbewuchs möglich)
darüber kann man streiten.
Die Nutzung eines Waldes als Forst erfordert auch Lagerflächen für Holz,
und auch gerade gerodete Flächen, auf denen eben keine Bäume mehr
stehen, sind immer noch Forst, nur eben gerade nicht "aufgeforstet".
Und wie gesagt, eine Konkretisierung
ist sicher oft sinnvoll (Beispiel: Parkplatz asphaltiert oder nicht).
landUSE ist Parkplatz, das sagt aber über die Oberfläche nichts aus -
und ob man die jetzt mit landcover oder surface einträgt, ist wieder
eine andere Frage.
Gruß
Peter
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