Hi, danke für die Rückmeldung. Die Probleme mit Ubuntu lagen nicht an Ubuntu, sondern an dem vier Jahre alten Laptop "LENOVO IdeaPad s205", das mit dem diesem Betriebssystem irgendwie nicht klar kommt. Ich habe drei Laptops dieser Sorte hier, und auf allen dreien die gleichen Probleme mit Ubuntu! Erst dachte ich, dass ich etwas falsch installiert oder eingestellt hätte und habe deshalb einen Linux-Techniker damit beauftragt. Auch er konnte mir nicht helfen, hat nur Notlösungen gefunden, und einige Probleme blieben unlösbar. Erst als ich Mint aufgespielt habe, waren sämtliche Probleme mit einem Schlag behoben. Damit ist zweifelsfrei geklärt, dass manche Linux-Distributionen mit bestimmter Hardware einfach nicht zusammenpassen und man ersatzweise andere Distributionen installiert. Das ist billiger als einen Techniker mit der Lösung zu beauftragen.

Xubuntu ist auch ganz ok. Mate habe ich auch installiert und getestet. Nach dem Testen bin ich nunmehr bei Mint geblieben. Linux Mint steht übrigens auf Platz 1 der weltweit am häufigsten installierten Linux-Distros, noch vor Ubuntu (Quelle: Distro-Watch). Nochmal danke für deine Rückmeldung, ist auch interessant zu hören, wer welche Erfahrungen mit welchem Linux-System hat. Vielleicht kommen noch weitere Rückmeldungen hierzu, oder nutzen die meisten nur Mint?

Gruß, Meinrad


Am 19.02.2015 um 18:28 schrieb "Wolf-R. Müller":
Hallo Meinrad,

als stiller, interessierter Zuhörer der Liste eine kurze Anmerkung zu diesem Thema:

Als Alternative kann man m. E. auch Xubuntu (also Ubuntu mit Xfce-Desktop) sehr empfehlen. Recht schlank, funktional und hinreichend performant auch noch auf älterer Hardware, z. B. auf dem 7 Jahre alten schmalbrüstigen Aldi-Netbook meiner Frau, und erst recht auf meinem 7 Jahre alten DELL.

<... andauernden Probleme mit Ubuntu ...>
Komisch. Mit EOL von XP war ich im letzten Frühjahr nach einer längeren Evaluierungsphase nach Ubuntu migriert. Irgendwelche Probleme hatte ich mit keiner der von mir getesteten Ubuntu-Varianten, und incl. Boot geht's immer recht flott. Nur hatten mich Unity oder auch das seinerzeit neue Gnome mächtig genervt, und nachdem mir der KDE-Desktop von Kubuntu zu reich an verspieltem Schnick-Schnack war, bin ich glücklich bei Xubuntu gelandet und geblieben. Das war zumindest seinerzeit m. E. die potentiell bessere Lösung, weil auch Upgrades problemlos on the fly funktionieren und man das System wie seinerzeit bei Mint nicht immer neu installieren mußte. Aktuell gibt's mit 'Ubuntu Mate' ja nun einen weiteren klassischen Desktop.

gruß wolf

PS kurz zu meiner Person: Ich wohne in Niederkassel und befasse mich nach 35 Jahren beruflicher IT im Rahmen meiner privaten IT jetzt hobbymäßig mit Linux.

Am 18.02.2015 um 19:37 schrieb Meinrad:
Hallo Linux-Freunde,

komme zurück auf das Meeting am 5.2., wo ich das erste Mal teilgenommen
habe. Hat mir sehr gut gefallen.

Da viele Linux Mint nutzen, hat mich das auf die Idee gebracht, meine
andauernden Probleme mit Ubuntu 14.04 mit einem Wisch los zu werden: Ich
habe Ubuntu deinstalliert und Linux Mint 17.1 aufgespielt. Seitdem gibt
es keine Probleme mehr, weder zu lange Boot-Zeit, noch beim
Internetzugang (sofort LAN und WLAN erkannt) oder mit irgendwelchen
Programmen. Und optisch gefällt mir Mint auch besser als Ubuntu, da ohne
Unity-Sidebar. Hat mir gezeigt, dass man einfach das Ubuntu-System
wechseln sollte, wenn eine Distro mit der vorhandenen Hardware zu viele
Probleme macht.

Viele Grüße, Meinrad Eckert

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