On 14.10.2013 23:43, Jörg Schmidt wrote: > Hallo Michael, *, > >> From: RA Stehmann [mailto:[email protected]] >> Euer Vertrauen ehrt mich zwar, aber [...] > > Michael, bitte klipp und klar: > > Ich sehe Dich hier als regulären Moderator unserer Mailingliste, bist Du > gegenteiliger Meinung?
Stimmt und zwar mit einem ganz bestimmten Aufgabenkreis und, wie ich es sehe, mit nur beschränkten technischen Möglichkeiten. Vielleicht solltest Du einmal die technischen Fragen bedenken, die ich angesprochen habe. Trolls auf einer Liste beizukommen, in der sich jeder anonym mit lediglich einer gültigen Emailadresse einschreiben kann, ist IMO technisch kaum lösbar. Bevor man sich Gedanken macht, was ich dürfen soll, sollte man sich erst einmal überlegen, was technisch und organisatorisch realistischerweise möglich ist. > > Ich wiederhole mich das ich Dir sagen das Du mein Vertrauen geniesst und das > ich > glaube das das eine Mehrheit genauso sieht. Danke. > Was ich hingegen absolut schlecht finde sind ständige Diskussionen das 'dies > und > das' nicht ginge weil Du nicht offiziell berechtigt wärst und Ähnliches, denn > ein > Moderator ist jemand der zu handeln hat und nicht Vorbehalte zu äußern. Ich kann derzeit ein Trollpost, wenn der troll sich nicht eingeschrieben hat, rejecten - mehr nicht. Ich könnte zusätzlich dem Troll noch mitteilen, dass er ein solcher ist, was mir aber nicht eher Kontraproduktiv erscheint. > Falls es hingegen substanzielle Probleme gäbe so zu handeln wie es die > Mehrheit > auf dieser Liste es wünscht, dann sollten wir diese Probleme ausräumen. Die Probleme sind in erster Linie technischer Art und - wie dargelegt - kaum lösbar, wenn es um die Abwehr echter, hartnäckiger, böser Trolls geht. Ich möchte für das Einschreiben in die ML nicht das Postident-Verfahren einführen! > > Ich sehe übrigens derzeitig keine Notwendigkeit hier jemanden von der Liste > auszuschliessen, insofern mag Konrad Startpost möglicherweise etwas > theoretisch > sein (was er ja selbst schon durch "ohne aktuellen Anlass" gekennzeichnet > hat), > nur wir sollten hier auf der Liste 'community-übliche' Vorgehensweisen > diskutieren. Man sollte in der Tat überlegen, wie man in einem solchen Falle vorgeht, ohne die Freiheit und Offenheit dieser Liste zu beschränken. Trolls sind ein soziales Problem, und dieses ist mit sozialen Mitteln zu lösen. > Ich verstehe nur nur nicht worüber wir hier reden bzw. was Dein 'Missfallen' > erregt, ich selbst kann jedenfalls unmöglich der Meinung sein wenn die > de-Community mit Deinem Vorgehen als Moderator einverstanden ist (und das ist > sie > meines Erachtens) das wir dann zusätzlich eine Abstimmung im internationalen > Projekt brauchen um auf einer deutschen Liste einen Troll zu bannen, falls die > Notwendigkeit hierzu jemals entstehen sollte. Ich habe kein Missfallen, bin aber weder allmächtig noch allwissend und kann daher nicht wissen, ob sich beispielsweise hinter einer hotmail-Adresse (o.ä.) ein notorischer Troll verbirgt. (abgesehen davon, dass ich derzeit nicht weiß, wie ich für unsere ML technisch eine Blacklist einrichten könnte, die Postings und Einschreiben verhindert). Im Übrigen bin immer noch der Meinung, dass es unangebracht ist, wenn einer alleine entscheiden können soll, wer Troll ist und wer nicht oder wer aus der Community auszuschließen ist und wer 'rein oder drinnen bleiben darf. _Das Problem ist also derzeit theoretisch, mit technischen Mitteln wohl nicht lösbar und im Übrigen ein soziales._ Nur ergänzend: Ich frage mich übrigens, wo ich hier bin, wenn nach einem "starken Mann" gerufen wird, der ein soziales Problem, das alle betrifft, lösen soll - und zwar zu einem Zeitpunkt, wo dieses Problem noch lediglich theoretischer Natur ist. Wie gesagt, mir ist nur ein Fall erinnerlich, wo es zu einem Ausschluss aus der Community mit entsprechenden Konsequenzen kam. Dieser ist sehr lange her. Selbst die Querelen, die durch den Fork entstanden waren, konnten auf unserer ML - auch mit den Verantwortlichen des Forks - diskutiert werden. Und derzeit ist weit und breit kein Kandidat ersichtlich, der auch nur annähernd für die in Rede stehende Behandlung in Frage käme. Gruß Michael
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