Am Freitag, 13. Februar 2009 schrieb Fred Ockert:
> Jörg Schmidt schrieb:
> > Hallo Stefan, Hallo Eric, *,
> >
> > Stefan Weigel schrieb;
> >
> >> Doch, eigentlich schon.
> >
> > Du hast völlig Recht.
>
> selten soviel Unsinn gelesen!
> Open Source ..wie der Name sagt: offene/öffentliche Quellen... mehr
> nicht!
>
> Den Rest regelt die Lizenz ...als Beispiel (die genauen Bezeichner
> der Lizenzsysteme habe ich nicht extra rausgesucht) GPL, LGPL,
> BSD-Lizensierung, Mozilla-Lizenzmodell usw.  oder aber auch  Sun's
> Lizensierungsmodell, das u.a. für OpenOffice.org verwendet
> wird/worden ist ... und natürlich kann jeder sein eigenen
> Lizenzsystem
> verwenden...sowohl für  Opensource als auch für Closedsource...

Exakt! Ich habe vor etlichen Jahren in einer Geophysik-Firma gearbeitet 
und an einem Open-Source-Projekt mitprogrammiert. Es ging um ein 
Programm mit dem die gefahrene Route eines Wracksuchschiffes auf eine 
Seekarte übertragen wurde. Heute würde man wohl "Geotagging" sagen ;-)

Wir haben das Programm komplett im Source-Code übergeben, wobei das BSH 
in Hamburg laut Vertragsbedingungen das Programm nur auf einem der drei 
Schiffe einsetzen durfte. Trotz der Übergabe des Sourcecodes war auch 
die Verwendung zur Änderungen des gelieferten Programmes oder gar die 
Verwendung von Teilen des Code zur Erstellung eines neuen Programmes 
nicht erlaubt. Dafür musste grundsätzlich einer von uns auf das Schiff.

Das ist ein hübsches Beispiel für absolut unfreie OS-Software.

Gruß,
Michael 

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   / / / / /__/      Michael Höhne /
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