Danke Andre,
wenn mir das OO-Projekt so egal wäre wie Ernst
fälschlicherweise meint würde ich nicht so lange
schon immer wieder nach workarounds suchen,
Issues schreiben (7 sind es immerhin, 5 "defect" und 2 "enhanc")
und versuchen auch mal das Eine oder Andere umgesetzt
zu bekommen.
Andere sind da nicht so geduldig und haben längst
den "Rat" von Ernst und anderen hier befolgt mit
MS Word alleine weiterzumachen. Ich finde das schade.
Bekehren werde ich zu OO jedoch niemanden mehr.
Dafür ist OO Writer leider an mancher Stelle zu stressig.
Das müsste nicht so sein. Bis da eine Führungsrolle
erreicht werden kann liegt da aus meiner
Sicht noch eine Menge Arbeit am Weg. Nicht immer
hat man das Glück, daß MS so daneben haut wie mit Vista.
Echtes Engagement ist selten und es kostet Zeit.
Nur verpufft der ganze Einsatz im Nirwana, wenn aus
Issues dann jahrelang nichts wird. 4 Jahre sind eine
lange Zeit. Und es ist leider nicht transparent wann
etwas umgesetzt wird. Erst hieß das Ziel 2.x nun 3.x.
Gerne würde ich ja das tun, was "Dein Ziel" ist -
nähmlich OO als die "führende internationale Office Suite"
_ausschließlich_ verwenden für Aufgaben wie einen
Bericht schreiben mit Bildern oder OCR-scannen.
Aufgrund von Fehlern wie z.B. dem Import von .doc
von Bildern (Issue 78631) kann ich dies nicht tun. Dies zwingt
mich zur Verwendung von MS-Produkten parallel
zu OO. So sieht die Realität heute aus.
Nach
http://www.openoffice.org/issues/show_bug.cgi?id=78631
lautet das Ziel für die Korrektur dieses Importfehlers
"OOo later". Gemeldet hatte ich dieses nervende Thema 2007.
Allein deswegen _muss_ ich weiter MS Word nutzen,
denn AbbyFineReader macht keinen Export nach .odt
sondern nach .doc. So ist das eben !
Matthias
Andre Schnabel schrieb:
So recht du hast - so recht hat leider auch Mattias.
Wir als Projekt haben offiziell die Mission, " ...die führende
internationale Office Suite ..." zu erstellen.
http://about.openoffice.org/
Von einer führenden Office Suite erwarte ich eigentlich, dass Fehler
nach Jahren behoben werden statt dass die Menge der gemeldeten
(und auch bestätigten) Fehler ständig wird.
Ich erwarte, dass etwas *getan* wird, diese Probleme zu beheben anstatt
immer wieder mit dem Argument der mangelnden Ressourcen und
problematischen Priorisierung zu bringen.
Ich erwarte, dass Beiträge Freiwilliger auch in der Kommunikation
der professionellen Hauptsponsoren *in jedem Fall* gewürdigt wird.
Insbesondere Erwarte ich, dass Ressourcen nicht auf Änderungen
verschwendet werden, die dem Hauptsonsor mal so in den Kopf kommen
und Wochen oder monate Arbeitszeit binden, gleichzeitig aber
Fehlerkorrekturen, die nur wenig Aufwand bedeuten einfach liegen bleiben.
Ich würde das alles nicht erwarten, wenn unsere Mission lauten würde "...
eine Office Suite die nichts kostet, bei der aber auch keiner weiß, was
wann funktioniert ..." zu erstellen.
Gruß,
André