Am 04.06.2010 11:11, schrieb Dr. Matthias Weisser:
> 
> Und was passiert dann?
> Selbst wenn es gelingt mal einen "Defect" bestätigt
> zu bekommen sagen Leute wie hier in dieser Liste
> - not invented here - das tangiert mich nicht.
> Und so vergammeln viele Issues, die vielleicht
> was besser machen in der Arbeit für den Kunden
> draußen im Feld hier in der Issue-Liste.

Sorry, wenn ich das sagen muss, aber Du bist sehr blauäugig. Die Frage
ist wohl bei den OOo-Programmierern - wie meistens - nicht 'bearbeiten
wir das Problem, oder machen uns einen faulen Lenz?', sondern 'welches
der zig Probleme ist für die größte Anzahl von Nutzern das kritischste?'.

> Wie gesagt, der eine Issue zwingt mich MS WORD
> zu nutzen, obwohl ich das gerne vermeiden würde
> weil ich es extra installieren muss.
> 
> Es kann doch nicht sein, daß man solche Zustände
> als "State of the art" verbal verkauft und Leuten dann
> sagt sie sollen halt auf MS Office umsteigen.

Abgesehen von der Tatsache, daß es auch in MS Office mehr als genug Bugs
gibt (sprich Du nur von einer Traufe in die andere gerätst), steht ein
Softwareentwickler /immer/ vor der Zwickmühle, sein Programm entweder
/jetzt/ zu veröffentlichen, auch auf die Gefahr hin, daß es noch einige
bekannte und unbekannte Bugs enthalten mag, und damit zumindest einen
Teil der Nutzer die Arbeit damit zu ermöglichen, oder halt nie. Es
*gibt* keine fehlerfreie Software.

Oder banal ausgedrückt: Wenn die OOo-Programmier Deine (implizite)
Forderung erfüllen würden, müsstest Du sowieso bis zum
Sankt-Nimmerleinstag MS Office benutzen.

Wolf 'oder besser gesagt Papier und Bleistift; wenn nämlich auch M$ und
alle anderen Softwarehersteller Deine Forderung erfüllen würden' gang
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