Hallo Jörg,

Jörg Schmidt schrieb:
Das Ziel kann also nur heißen nun zum Marktführer
zu werden ohne wenn und aber (oder eben nicht).
Ich wollte lediglich darauf aufmerksam machen das ein Ziel, seitens des Projektes auch ausgesprochen sein muß.
Ein guter Punkt. Das scheint ja so zu sein:
http://about.openoffice.org/index.htm
Ich glaube auch (um nun doch etwas zu sagen) das Dein 'Ärger' z.T. darin liegt das Du falsche Schlussfolgerungen ziehst,
keine Ahnung welche falschen Schlußfolgerungen Du hier meinst.
nur weil Du Dir auch kritische Dinge anhören mußtest.
ja. Da kamen in der Tat wenig hilfreiche Dinge hoch,
die ich nicht als Bereicherung empfunden habe:
"Nimm doch endlich MS" (ich nehms ja eh)
"Dein Problem ist mir wurscht . . ."
"Du bist der Einzige der das hat"
"alle sind zufrieden"
"reinste Erpressung"
"Problem offensichtlich beim User liegt"
"Solche Leute sind auch nicht wirklich eine Reklame für OOo, also sollen sie definitiv zu MSO oder einem anderen Produkt wechseln"
"schlicht eine Heuchelei"

Niemandem helfen solche Kommentare.
Wenn so etwas voran käme . . .
Muss Unterstützung so aussehen?

Warum lese ich hier nirgends ein "Wir"?
Sind nicht "Wir" es, die hier ein Problem haben?
Sind nicht "Wir" die User, die mit workarounds um Probleme herumbasteln?
Sind "Wir" uns wurscht?
Sollen "Wir" dann alle besser MS nehmen statt zu versuchen,
daß mal was besser wird?

Schön, daß der eine Issue nun mal erledigt wird.
Bleibt noch der Importfehler bei OCR-Dokumenten
aus Finereader.
Viele hier werden nämlich Deine Position teilen, nur diejenigen die sich 
auskennen wissen im Moment eben auch nicht zwingend wie den Problemen _aktuell_ 
begegnet werden kann.
Auch solltest Du Deine Perspektive vielleicht etwas anders wählen, denn 
insofern Du Arbeit aufwendest um issues zu verfassen und Dich damit zu 
beschäftigen bist Du eher Teil des Projektes als ein Aussenstehender der 
Forderungen an das Projekt stellt
Als Insider des Projekts sehe ich mich bisher wahrlich nicht.
7 Issues sind als ein Beitrag zur Verbesserung zu verstehen.
Ich bin der Meinung, daß so ein Einsatz _produktiver_ gewürdigt werden
könnte als Kommentare wie oben.
 - naja, das ist vielleicht wirklich etwas OpenSource-Romantik gewesen, nur es 
gibt einfach keine scharfen Grenzen wer nun im Projekt ist und wer nur 
interessierter Aussenstehender, denn letztlich gibt es ja keinen 
Mitgliedsausweis.
mir war und ist wichtig, daß etwas vorankommt mit OO.
Ob nun außen oder innen ist da nicht maßgeblich.
Letztlich zählt das erreichte positive Ergebnis.

Matthias

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