Hallo Sebastian,

da Du weiterhin von einer Mitgliedschaft in der AG Wahlen ausgehst, darf
ich Dich herzlich bitten, die von mir gestellten sachlichen Fragen zu
beantworten.

Beste Grüße
Olaf



Am 10. Februar 2014 10:49 schrieb Sebastian Moleski <
[email protected]>:

> Hallo Olaf,
>
> mit Verlaub, aber das ist Korinthenkackerei, die weder bezüglich des
> Antrags irgendeine Relevanz hat (welchen Einfluss hat das Vorhandensein
> oder Nicht-Vorhandensein von Protokollen und Tagesordnungen einer deiner
> Meinung nach eh nicht mehr existenten Arbeitsgruppe für die Frage, ob der
> Antragsbeschluss die Satzung verletzt?), noch sonstwie wichtig ist. Die
> Mitglieder der Arbeitsgruppe haben nach bestem Wissen und Gewissen
> gehandelt, um die Mitbestimmungs- und Mitspracherechte der Mitglieder zu
> stärken.
>
> Was ist denn eigentlich dein Problem mit dem Antrag? Störst du dich an mehr
> Abstimmungen in Abwesenheit? Oder stört dich das einmalige Experiment der
> Onlinewahlen? Oder geht es dir tatsächlich nur um Regelhuberei?
>
> Beste Grüße
> Sebastian Moleski
>
>
>
> 2014-02-10 10:10 GMT+01:00 Olaf Kosinsky <[email protected]>:
>
> > Hallo Sebastian,
> >
> > etwas mehr Sachlichkeit hätte ich vor Dir erwartet.
> >
> > Die 11. MV hat auf Deinen Antrag hin am 24.11.2012 beschlossen, eine AG
> > Wahlen einzurichten. Diese sollte bis zur nächsten MV, d.h. der 12. MV im
> > Frühjahr 2013, eine Reform der Wahlordnung beraten und der MV vorlegen.
> > Dies ist erfolgt. Das Mandat der AG Wahlen ist damit automatisch bei der
> > 12. MV abgelaufen.
> >
> > Eine Farce ist, dass weder Punkt 3 des MV-Beschlusses  ("Die
> Arbeitsgruppe
> > wählt ihren Vorsitzenden selber und regelt ihre Arbeitsweise
> eigenständig.
> > Die Grundsätze zur Arbeit von Gruppen und Arbeitskreisen des Vereins
> > (Veröffentlichung von Protokollen und Tagesordnungen, etc.) gelten. "
> > umgesetzt wurde
> >
> > * wo sind die Protokolle?
> > * wo sind die Tagesordnungen?
> > * wann ist wer zum Vorsitzenden gewählt worden?
> >
> > noch Punkt 4 ("Die Arbeitsgruppe wird von der Geschäftsstelle des Vereins
> > in dem Maße unterstützt, in dem die Kommission dies wünscht und benötigt.
> > Ihr sind die für Arbeitstreffen, externe Berater und ähnliche nützliche
> > Aktivitäten benötigten Mittel bereitzustellen") beachtet worden.
> >
> > Oder ist der AG Wahlen von der Geschäftsstelle vollumfänglich unterstützt
> > worden?
> >
> > Beste Grüße
> > Olaf
> >
> >
> >
> > Am 10. Februar 2014 09:51 schrieb Sebastian Moleski <
> > [email protected]>:
> >
> > > Hallo Martin,
> > >
> > > 2014-02-10 1:11 GMT+01:00 DerHexer <
> [email protected]
> > >:
> > >
> > > > Die Formulierung "Die einzelnen Anträge stehen in einem inneren
> > > > Zusammenhang, da sie alle das Thema der ,Fernwahl' betreffen." fechte
> > ich
> > > > hiermit an: Übersehen hat der Vereinsanwalt, dass die Punkte 1 bis 4
> > sich
> > > > ausschließlich auf die Online-Fernwahl beziehen, während Punkt 5 sich
> > auf
> > > > die Fernwahl allgemein bezieht. Der weitergehende Antrag hätte somit
> > vor
> > > > dem spezielleren Antrag und damit eigenständig behandelt werden
> müssen.
> > > > Zudem wurde der Teil der erst zu beschließenden Satzungsänderung "Die
> > > > Mitgliederversammlung kann beschließen, darüber hinaus weitere
> > > > Anträge den Mitgliedern zur Entscheidung per Fernwahl vorzulegen."
> > durch
> > > > die Versendung der Punkte 1 bis 4, einen
> > Nicht-Satzungsänderungs-"Antrag,
> > > > der den Mitgliedern zur Entscheidung per Fernwahl vorgelegt wurde,"
> > > > darstellen, geradezu konterkariert.
> > > >
> > >
> > > Nicht wirklich. Ob die Mitgliederversammlung vor der Satzungsänderung
> > ohne
> > > weiteres Anträge der gesamten Mitgliederschaft hätte vorlegen können,
> ist
> > > ungeklärt. Tatsächlich wurde es bisher nicht getan, wäre aber nach
> > Ansicht
> > > der Antragsteller (aka die AG Wahlen) ein Weg, wie sichergestellt
> werden
> > > kann, dass über wichtige Anträge ("wichtig" im Ermessen der MV) nicht
> nur
> > > die wenigen anwesenden Mitglieder bestimmen können. Deswegen steht es
> > jetzt
> > > auch in der Satzung drin.
> > >
> > > Bereits die vorletzte MV hat anerkannt, dass wir ein
> Beteiligungsdefizit
> > > haben und dringend etwas tun müssen, um mehr Mitgliedern--auch
> unabhängig
> > > von ihrer Anwesenheit bei der Versammlung--Gelegenheiten zur Mitsprache
> > und
> > > Mitbestimmung zu geben. Das tut die Satzungsänderung, und zwar auf
> > > ausgesprochen vorsichtigem Wege.
> > >
> > >
> > > > Umso mehr ärgert es mich, dass die Antragssteller trotz Bitte des
> > > > Präsidiums die Teile nicht getrennt haben, sondern vollkommen
> > > > unnötigerweise darauf beharrten, sie unbedingt in dieser, meines
> > > Erachtens
> > > > eindeutig irregulärer, Weise einzureichen.
> > >
> > >
> > > So eine Bitte gab es nicht. Aus dem Protokoll der Präsidiumssitzung
> geht
> > > hervor, dass einige Präsidiumsmitglieder den Antrag inhaltlich
> > > kritisierten, das Gremium als Ganzes aber von einer Stellungnahme
> absah.
> > > Ich kann mich auch nicht erinnern, dass das Präsidium (oder
> irgendjemand)
> > > an mich oder eines der anderen Mitglieder der Arbeitsgruppe mit dieser
> > > Bitte herantrat.
> > >
> > > Kurzer Rückblick: Der Arbeitsauftrag der Arbeitsgruppe Wahlen war es,
> > > Vorschläge zu erarbeiten, wie das "weitere Mitgliederwachstum sinnvoll
> im
> > > Rahmen der Mitgliederversammlungen abgebildet werden kann". Dabei waren
> > > auch " technische Möglichkeiten zur satzungskonformen
> > Fernwahldurchführung"
> > > zu prüfen. In Folge desssen haben wir eine repräsentative Umfragen
> > > durchgeführt, deren Ergebnisse wir auf der vorletzten
> > Mitgliederversammlung
> > > vorgestellt haben (
> > https://forum.wikimedia.de/w/AG_Wahlen/Bericht_Mai_2013
> > > )
> > > und die letztlich zu dem Antrag geführt haben, der hier für so viele
> > > Diskussionen sorgt.
> > >
> > > Der Antrag wurde mit 255:84 Stimmen (das ist eine Mehrheit von über
> drei
> > > Vierteln!) angenommen. Das allein sollte eigentlich schon ausreichen,
> > diese
> > > Farce hier zu verhindern. Es geht hier um einen Antrag, der die
> > > demokratischen Mitspracherechte aller Mitglieder stärkt und mit dem
> > > einmaligen (!) Versuch von Onlinewahlen auch dem Ergebnis der
> > > repräsentativen Umfrage (79% dafür, 9% dagegen) folgt. Und der soll nun
> > > ungültig sein, weil allen Mitgliedern das Recht gegeben wurde, darüber
> > > abzustimmen? Ich glaub, es hackt.
> > >
> > > Beste Grüße
> > > Sebastian Moleski
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