Hallo zusammen,

ich bin neu hier, weshalb ich mich eigentlich ungern einmische...
Aber bitte bleibt doch auf dem Boden, bevor hier ein flamewar entsteht; bitte!

Ich verstehe Willi eigentlich sehr gut, und aus einer sozialen/linken Betrachtungsweise machen seine Aussagen sowohl gesellschaftlich, wie auch technisch Sinn.

Letztendlich geht es Willi doch nur um den Kernsatz: Kommunikation muss frei (auch finanziell!) und unzensiert sein. Meinungen sollen frei vorgetragen werden können ohne Zensur (technisch und politisch) und ohne auf den eigenen Geldbeutel schauen zu müssen. Dazu kann jeder ein Stück beitragen zu einem alternativen Netz, einer alternativen Infrastruktur, die unabhängig (autonom) funktioniert (mit Anschluss an's Internet).

Wenn ich mir anschaue, wieviel Geld im Monat an "Kommunkationsbetreiber" (in seinen Worten "Händler") eine Person für Meinungsäußerung und Informationsbeschaffung aufwenden muss, ist das schon krass. Hmm -nur so als Gedanke- eigentlich haben wir Bürger vor der Privatisierung der Post/Telekom die ganze Infrastruktur bereits bezahlt und bezahlen diese nun einfach immer weiter (sofern wir das bezahlen können).

Also ist das doch eher eine sozialpolitische Diskussion, mit einem (hoch-)technischen Hintergrund, wobei die bisherigen und damit vorhandenen technischen Grundlagen in Frage gestellt werden und nach deren Alternativen gesucht werden muss bzw. die bereits vorhanden sind und nur technisch ausgeweitetet werden müssen.

Oder, Willi?

Sollte ich das falsch verstanden haben, halte ich mich 'raus.

Die Vorwürfe von Rüdiger kann ich so nicht nachvollziehen, ich habe weder Beschimpfungen, noch Unterstellunge gelesen und von "sozial Gestrandeten" habe ich auch nichts gelesen (aber vllt. ist mein englisch auch nicht gut genug); also bitte keinen flamewar anzetteln...

Und an Rüdiger: ich diskutiere auch sehr gerne und auch nächtelang und ich glaube, das tut Willi auch, aber Diskussionen via eMail nicht sehr zeitaufwendig und (meiner Meinung nach) nicht nur mühsam sondern oft auch missverständlich. Im persönlichen Gespräch ist manches in 2 Minuten geklärt, wofür (meiner Erfahrung nach) der Schreibaufwand in Stunden gemessen werden kann. Vllt. sollte man in manchen Fällen einfach miteinander reden z.B. telefonieren?!


Ralf Lohmueller


Am 20.07.2016 um 23:55 schrieb Biernat, Rüdiger:
Hallo Willi,

Am 20.07.2016 um 19:08 schrieb willi uebelherr:
vielleicht wollen ja tatsaechlich auch andere diese Diskussion
mitfuehren?

Ich diskutiere normalerweise sehr gerne. Nächtelang. Mit netten oder
weniger netten Menschen. Mit DIR möchte ich in der jetzigen Form nicht
diskutieren. Ich möchte dir hier nur mal ein paar Zeilen schreiben:

Wahlweise

* beschimpfst du deine Mitmenschen als Propagandisten.
* unterstellst du ihnen, dass sie weder Netzneutralität noch
Telekommunikation / Internet verstehen.
* kanzelst Menschen oder ihre Vorstellungen als lächerlich ab.
* betitelst du Freifunk Vereine als Sammelbecken für sozial Gestrandete.
Ich verwahre mich dagegen aufs Schärfste, dass du unsere
Vereinsmitglieder auf diese Weise charakterisierst. Sie sind eventuell
finanziell schwächer gestellt. Das heißt aber nicht, dass sie sozial
gestrandet sind. Im Gegenteil: Sie sind sogar SEHR sozial, da sie sich
für andere einsetzen.

Das ist keine Diskussionskultur und keine Art, mit Menschen umzugehen.
Damit wirst du ganz bestimmt keine jungen (oder andere) Menschen
motivieren, neue Ansätze in der Kommunikationswelt zu entwickeln oder
umzusetzen.

Gruß,
Rüdiger Biernat




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