Am 10/10/2003 07:51 PM schrieb Heiko Recktenwald:
Das ist die eine Seite der Medaille. Auf der anderen steht
geschrieben, da? die Kamera?berwachung einen Druck erzeugt,
kriminelles Handeln in die nicht ?berwachten, privaten Bereiche
des t?glichen und st?dtischen Lebens zu verlagern.

Das ist so, ja. Einen Teil von Straftaten unterbindet es aber auch - dort, wo auf Grund von Lokalitaet und Klientele es zu spontanen, ungeplanten Delikten kommt. Beispielsweise Belaestigung von Frauen durch Betrunkene. Dafuer gibt es bestimmte Brennpunkte.

Ich habe bisher nicht erlebt, dass sich ein angetrunkener Typ, der mich auf Grund welcher ?u?erlichkeiten auch immer bel?stigt, von einer Kamera abhalten l?sst.


Du musst nicht die einzelne Kamera betrachten, es geht um ein Klima, siehe
Foucault, wo man nicht mehr weiss, ob man beobachtet wird oder nicht.

Was ja bereits impliziert, dass wir hier alle Straft�ter w�ren und eben aus diesem Grund �berwacht werden (m�ssen).


Vielleicht gibts noch zu wenig Kameras.

Wenn Du von Foucault ausgehst, ja.


Aber das hat nichts mehr mit dem Thema Mautsystem zu tun, wie man das in
De einzufuehren gedenkt. Mit der deutschen Methode.

stimmt.


Matthias
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