* Axel H Horns wrote: > On 24 Sep 2004, at 8:15, Lutz Donnerhacke wrote: >> Richtig. Das Patentrecht ist dazu da, die Forschungskosten durch ein >> zeitlich befristetes Monopol unternehmerisch wieder hereinholen zu >> k�nnen. Problematisch ist, da� die angenommenen Zeiten und Kosten aus >> dem sp�ten 19. Jahrhundert stammen und nicht aktualisiert wurden. >> >> Anders gesagt: Ich habe kein Problem mit einem Patentrecht, da� auf >> Basis typischer problembezogener Kosten die Zeitspanne monopolisiert, >> die typischerweise unternehmerisch n�tig ist, die Kosten zu >> amortisieren. > > Welche Kosten? > Armortisieren?
Entschuldige, da� ich versucht habe, einen Sinn im Patentwesen zu sehen. > Nur armortisieren, oder darf auch ein Gewinn dabei uebrigbleiben? Auch Gewinn, aber das ist sekund�r. Es gibt keine Garantie auf Gewinn. F�r Gewinn reicht das Patent nicht, man mu� dar�berhinaus t�tig sein. Das Patent h�lt einem nur etwas den R�cken frei. > An sich ist das Patentrecht so konstruiert, dass sich das Problem der > Minimierung der effektiven Laufzeit aller Patente selbst regeln soll: > Die Aufrechterhaltungsgebuehren steigen progressiv von Jahr zu Jahr, > so dass der Patentinhaber ermutigt werden soll, das Patent verfallen > zu lassen, wenn er keinen Nutzen in dem Monopol mehr sieht. Wie gesagt: Diese Kosten sind f�r wesentlich langsamere Industriezweige entworfen. >> Bei Software ist das eine k�rzere Schutzfrist, als die Beantragung >> selbst dauert. > > Das moechte ich mal vorsichtig bezweifeln. YMMV. > Welche Software? Die, die als Implementierung auf dem Computer vom Patent gesch�tzt sein soll. > Bei computer-implementierten Erfindungen z.B. in der Automobilindustrie > oder in der Fahrstuhlbranche trifft Deine Behauptung sicher nicht zu. Ach. Warum das? Weil es dauert, einen neuen Aufzug zu konstruieren? Dann soll man den Aufzug patentieren lassen, nicht die Steuersoftware. -- To unsubscribe, e-mail: [EMAIL PROTECTED] For additional commands, e-mail: [EMAIL PROTECTED]
