Hallo,

Sowas wie Christian hier als Links gibt (vielen Dank daf�r) ist sehr
lesenswert, f�r Neuhinzugekommene wie mich. Was nun wirklich schmerzt
ist es lesen zu m�ssen was Da damals besprochen wurde und zu sehen das
sich offensichtlich bis Heute nichts getan hat.

Christian Markgraf schrieb:

> diskutiert worden. Aktuell f�llt mir dabei die letzte gr��ere
> Diskussion
> vom Juli 2003 ein.
> Zur Erinnerung:
> http://de.openoffice.org/servlets/BrowseList?list=dev&by=threa
d&from=37523

> Eine M�glichkeit w�re die Idee von von Wolfgang,
> Entscheidungstr�ger zu bestimmen, nochmal aufzugreifen.
> http://de.openoffice.org/servlets/ReadMsg?list=dev&msgNo=7447

in jedem Fall ist das das erste Konkrete was ich dazu lese. Es kann ja
sein das das den Geschmack aller nicht 100%ig trifft, aber
-->Warum ist nie weiter dar�ber gesprochen bzw. das eingef�hrt worden???

(Ich sollte jetzt nicht den Text wiedergeben, aber die Gedanken von
Wolfgang sind so klar und nachvollziebar, das ich es tue):
Zitat:
"...
1. Wir bilden einen Kreis von Entscheidungstr�gern.
2. Jeder kann Mitglied werden, indem er dem Kreis durch formlosen Antrag
beitritt. Die Liste wird von einem ET-Leiter verwaltet.
3. Anstehende Entscheidung werden zum Monatsende gesammelt und durch den
Kreis der ET (z.B. innerhalb von 7 Tagen) entschieden.
4. Jedes Mitglied hat die moralische Pflicht, eine Stimme abzugeben.
5. Wer dreimal hintereinander nicht abstimmt, fliegt aus der Liste raus.
6. Das Thema, �ber das entschieden werden soll, wird von dem Initiator
zum Monatsende aufbereitet. Dazu wird festgehalten:
- die Aufgabe oder das Problem
- die m�glichen L�sungswege
- die Person(en), an welche die Aufgabe deligiert wird
- der Zeitraum, nach dem eine Erfolgskontrolle angestrebt wird.
..."

Es mag Widerspruch dazu geben, aber ist denn nicht jeder der Meinung das
diese L�sung in jedem Fall besser w�hre als der jetzige Zustand -->
garkeine L�sung?
Das Verfahren hat in jedem Fall den Vorteil das endlich mal
Entscheidungen durch Abstimmungen verbindlich getroffen werden k�nnten.
Und lest es genau, da entscheidet *kein* elit�rer Kreis sondern jeder
kann mitmachen, mu� es dann aber auch.
Genau das ist doch derzeitig das Problem: gibt es wirklich mal eine gut
vorbereitete Abstimmung kann jeder das Ergebnis ignorieren weil jeder
immer wieder Gr�nde anf�hren kann warum die Abstimmung nicht verbindlich
war. Bei dem vorgeschlagenen Verfahren kann dann jeder klar abstimmen
und niemand kann sagen er h�tte keine Chance gehabt.

Ansonsten sind hier meine Gedanken zu den Fragen:
 > #Community - Wie arbeiten wir?
Als ich hier angefangen habe habe ich zun�chst versucht mich
weitestgehend anhand der Materialien auf de,openoffice.org zu
informieren. Es gibt dort auch Informationen zu Themen die z.B.
Verfahren beschreiben wie bestimmte Aufgaben gel�st werden sollten. Ich
habe solche Ver�ffentlichungen immer so gesehen, das es sich dabei um
bew�hrte Standards handelt und das es erw�nscht w�re wenn sich jeder
daran h�lt.
Was ich praktisch erlebt habe ist aber: ich wollte etwas tun habe mich
informiert und habe dann angefragt etwa 'ich m�chte das tun ... das
Dokument xyz beschreibt wie das m�glichst zu tun sei ... ich m�chte mich
(freiwillig) daran halten ... aber verstehe den einen Punkt noch nicht
ganz, kann mir das bitte jemand erkl�ren' als Antwort bekam ich dann 'ja
ich k�nnte Dir das erkl�ren ... aber das ist ja freiwillig ... Du
brauchst Dich nicht daran zu halten, also halte Dich nicht dran ... und
mach es gleich wie Du willst'. (... und so wird das Fahrrad st�ndig neu
erfunden)
Ich kann irgendwo verstehen das Regeln hier freiwillig sind, nur selbst
wenn ich mich freiwillig daran halten will verstehe ich nicht warum ich
gesagt bekomme das ich das nicht tun soll.
Sobald es um technische Fragen geht gibt es Regeln die alle befolgen,
nur warum geht nicht �hnliches auf nichttechnischen Gebieten auch?


> Wieviel Mindestma� an Strukturen brauchen wir, ohne uns in
> Hirarchien zu
> spalten?

Mein *Eindruck* ist das Organisationsstrukturen "eigentlich nicht
erw�nscht sind". Ich bedauere das weil ich sehe das dadurch die Arbeit
unn�tig ineffizient ist.
Vielleicht k�nnten wir aber zumindest bereit sein so etwas zu
aktzeptieren was ich als "Kompetenzf�hrerschaft" bezeichnen w�rde.
Bestes Beispiel hierf�r ist die Arbeit von Rolf und Chris bez�glich der
Prooo-Box. Beide sind jedem Vorschlag gegen�ber aufgeschlossen und
*halten aber gleichzeitig die F�den in der Hand*. Ich habe 2 Vorschl�ge
eingebracht und empfand die Zusammenarbeit mit Rolf und Chris
unproblematisch und zielgerichtet. So k�nnte ich mir das an vielen
Stellen des Projekts vorstellen.


> Wie k�nnen wir das unterschwellige Mi�trauen (welches in den letzten
> Tagen deutlich wurde) abbauen?

Es steht ganz au�er Frage das wenn es m�glich w�re das jeder m�glichst
jeden pers�nlich kennen w�rde das ein sehr guter Beitrag w�re das
Mi�trauen zu verringern. Es gab hierzu schon Vorschl�ge, aber ich werde
hierzu mal einen gesonderten Thread zu er�ffnen wo ich diesbez�glich
einen Vorschlag machen werde.


> M�ssen notfalls f�r Abstimmungen Modalit�ten neu gefunden werden,
welche
> sicherstellen das wenn es zur Abstimmung kommt das Ergebnis dieser
auch
> von allen aktzeptiert wird?

Es w�re sch�n wenn wir alles so lange diskutieren k�nnten bis v�llige
Einigkeit herrscht, aber das geht praktisch nicht immer.
Es wurde an anderer Stelle festgestellt das die Community nur ein
Zusammenschlu� von Gleichgesinnten ist, der formal keinen rechtlichen
Regeln unterworfen ist. Trotzdem brauchen wir etwas das Abstimmungen
verbindlich sind vielleicht im Sinne eines Codex an den sich jedes
Community-Mitglied freiwillig h�lt.
Jeder m�ge mich gern korrigieren, nur ist es nicht manchmal so das, wenn
es Abstimmungen gibt, das Ergebnis dann nicht von allen mitgetragen
wird.
Das ist kontraproduktiv, ineffizient und l�hmt uns. Bitte, wir brauchen
irgendeine Einigung dazu.



Gru�
J�rg





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