Hallo Rolf, hallo Liste,
das Thema Verein ist für uns anscheinend deutlich wichtiger als die reinen Community-Fragen. Leider verstehe ich die Hintergründe nur zum Teil, so dass ich mir noch keine eigene Meinung bilden kann. Die geäußerten Motive der Vereinsbefürworter kann ich recht gut nachvollziehen, für die Ablehnung der Gegner fehlen mir aber noch wesentliche Informationen.
Rolf Meyer schrieb:
Du bist aus dem Verein ausgetreten, um zu "dokumentieren, dass man auch hier im Projekt mitwirken kann / darf / willkommen ist, wenn man nicht im Verein ist." Könntest Du das noch ein bisschen genauer erklären? Ich verstehe das so, dass Du Befürchtungen entgegenwirken wolltest, die Community würde vom Verein "regiert".[...]
Ich denke, wenn ich sage: "Da habe ich mich vertan." - sollte genug "Rückgrat" sein (und wie hat Eric letztens zu einen anderen Thema geschrieben - etwa: "meine Meinug kann sich mal ändern").
Siehe auch meine Mail vom 16.02.: http://de.openoffice.org/servlets/ReadMsg?list=marketing&msgNo=4119
Begründen sich diese Vorwürfe allein auf die Mac-Pressemitteilung, die ja auch die gesamte Diskussion hier ausgelöst hat ("Zu dem Workshop hatte der Verein ... eingeladen." mit Vereinsunterschrift)? Oder gibt es noch mehr ? (Du schreibst, dass es schon in Essen Irritationen gab)
Zur Pressemeldung würde ich mir wünschen, dass der Vereinsvorstand (und auch Thomas Keup, falls er noch bereit ist, sich bei den hier hochgekochten Vorwürfen zu äußern) etwas zur Entstehung sagen könnte.
Die Unterschrift ist meines Erachtens zweitrangig. Ich kann nachvollziehen, dass diese Pressemitteilung als Unterstützung des Vereins für die Community gedacht war, um MAC-Programmierer für das Projekt zu begeistern. Die Einladung an die MAC-Spezialisten sollte dann aber doch direkt vom Projekt kommen, wie es durch die geänderte Unterschrift dokumentiert wurde. Das allein kann nicht zu einem solchen Aufruhr geführt haben.
Der wichtigere Punkt ist für mich die Einladung zum Essen-Wochenende durch den Verein.
Das Linux-Hotel hatte die Community als Ausgleich für die Unterstützung auf den Listen eingeladen.
Gab es da eine rechtliche Absicherung über den Verein? Wurde die Einladung als Spende an den Verein von der Steuer abgesetzt?
Also: Wie kam es zu dieser Formulierung? Ich denke, eine Klarstellung durch die Verantwortlichen (...war ein Missverständnis... / ... unsere Gründe waren...) hätte frühzeitig die ganze Problematik in sachlichere Bahnen zurückbringen können.
Für einen Teil der Community sieht es so aus, als wollte der Verein neben der Auswahl unterstützungswerter Projekte auch die organisatorische Hoheit über das Projekt beanspruchen. Das dies zu vehementem Widerspruch der Community-Mitglieder führen musste, denen ihre Unabhängigheit und Entscheidungsfreiheit viel bedeuten, ist gut verständlich.
Doch ich kann mir nicht vorstellen, dass eine einzige Formulierung die Community in die drohende Spaltung treiben kann. Das Vertrauen in die Vereinsmitglieder muss schon vorher gestört gewesen sein - und da fehlen mir Informationen.
Wenn es tatsächlich so ist (wie ich vermute), dass Grundlage der Argwohn gegen die "Marketing-Experten" ist, dann sollten wir noch deutlich intensiver in den Community--Threads (v.a. "was wollen wir") diskutieren. Denn dann ist der Verein nur ein Neben-Kriegsschauplatz - und die Spaltung ist noch keinen Zentimeter weiter zurückgedrängt!
Herzlichen Gruß
Bernhard
Dass dies Formulierung den Zorn einiger Community-Mitglieder heraufbeschwor, kann ich gut verstehen:
1. Es war ein Versehen: Dass die Community vom Linux-Hotel eingeladen worden war, steht außer Frage. Gab es eine rechtliche Absicherung durch den Verein
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