Hallo Thomas, hallo *,

Thomas Krumbein schrieb:


Na, ich denke, im Falle der Abwahl hat sogar der Verein echte Vorteile. Da ist n�mlich klar geregelt, wie so etwas funktioniert. Im Projekt ist das etwas schwieriger. Wenn man die Abwahl strategisch gut plant, so kann man auch mit einer kleinen Minderheit ohne Schwierigkeiten jemanden abw�hlen. Das geht im Verein nicht. Pluspunkt f�r den Verein.

Das stimmt doch so nicht. Wenn die schweigende Mehrheit nicht zur Versammlung
kommt - was sicher nicht selten vorkommt -, kann auch im Verein eine Minderheit
Entscheidungen in ihrem Sinne herbeif�hren.

ja, offensichtlich mehr Marketing, und IMO zuviel aggressives Produkt-Marketing

Das ist deine Meinung. OK.

Da ist er aber nicht allein.

Aber das er das im Namen des de.Projektes macht, und das mit einem Selbstverst�ndnis, das mich erschreckt.


Was erschreckt dich daran?
Ich habe verstanden warum. Weil der Verein im Namen der community spricht und
das mit einem Selbstverst�ndnis, als sei er dazu beauftragt worden.
Sind denn diese Aussagen (u.a. auch von Helga und mir bereits mehrfach
vorgetragen) so schwer zu verstehen.

Letztendlich h�ngt das eben auch mit der Wahrnehmung zusammen. Du gehtst von dem Fall aus, dass wir gegeneinander arbeiten. Ich mehr, dass wir miteinander arbeiten.

Miteinander arbeiten wir aber doch: In der community.

Also, nehmen wir an, du gibst morgen eine Pressemitteilung heraus, und da steht drin, dass Herman Kienlein der einzige ist, der das de.Projekt offiziell vertreten darf und entsprechende Mitteilungen verschicken kann. (Bitte, ist nur ein Beispiel). Wieviel Journalisten uoder Presseleute kennen dich? Jetzt geht zum Beispiel (bitte nicht pers�nlich nehmen) en Thomas Keup hin und sagt, der Hermann, der hat gar nichts zu sagen, ich gebe offizielle Statements ab. Und Thomas kennt die Leute alle pers�nlich, spricht deren Sprache, ist denen als Kommunikator bekannt und so weiter. Was glaubst du, werden die Journalisten und die Presseleute schreiben?

Und genau hier liegt der Unterschied. Die community diskutiert es intern und
nicht extern, da sie keine Eigen- oder Vereinsinteressen vertritt. Damit sind
meine Bef�rchtungen bei weitem �bertroffen. Dann sind die Zweifel an den
Absichten begr�ndet und dieses Gebahren geh�rt im Keim erstickt. Frei nach dem
Motto: Wehret den Anf�ngen.

Das ist eben so die Sache mit der Wahrnehmung. Und die Sache mit Vitamin
B. Nicht sch�n, aber Realit�t. Wir k�nnen nur gemeinsam stark sein, kaum
gegeneinander.

Gemeinsam setzt aber Gemeinsamkeit voraus. Personenbezogen gehe ich bei jedem
community Mitglied von einem gemeinsamen Interesse aus, ob er im Verein ist oder
nicht. Wenn aber jemand im Namen des Vereins spricht, verfolgt er die
Vereinsziele (wozu er nach Satzung auch verpflichtet ist), aber wenn er das
gleichzeitig im Namen der community tut, halte ich das f�r Anma�ung. Die
Hauptziele der Vereinssatzung sind *nicht* die Ziele der community. Auch wenn es
von einigen anders gemeint war, die Satzung sagt etwas anders. Und durch solche
Aussagen, dass man es nicht zu eng fassen kann und es falsch wahrgenommen wird,
kann doch keine Rechtfertigung daf�r sein, dass alle dazu JA sagen m�ssen. Das
kann auch im besten Sinne keiner erwarten oder nachtr�glich rechtfertigen durch
die Schaffung von Tatsachen, die nachtr�glich "genehmigt" werden. Wenn Vitamin
B. die Realit�t des vereins ist, dann erst recht 2 NEIN von mir zu diesem 
Gebahren.

Das ist der Vorteil von Ver�nderungen. Umdrehen kann man die nicht, aber weiterentwickeln, und nat�rlich auch in andere Richtungen. Das ist die Dynamik.

In diesem Falle kann ich den Vorteil nicht erkennen. Das ist schon
erk�rungsbef�rftig. Ist die Dynamik, dass der Schwanz mit dem Hund wackelt oder
wie soll ich das verstehen? Ist die einzige Alternative, Mitglied im Verein zu
werden? Fri� oder stirb? Ich habe meine Vitaminpillen noch nicht genommen.

Klaus

Die Sonne scheint ins Kellerloch, la� sie doch.


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