Hallo Jacqueline, ganz langsam n�hern wir uns vielleicht an.
Am Donnerstag 24 Februar 2005 15:38 schrieb Jacqueline Rahemipour: [...] > Alle Punkte, die Du und auch ich auflisten, geh�ren ganz klar zu > der Rubrik "Vereinsethik" bzw. besser ausgedr�ckt > "Community-Vereins-Verh�ltnis-Ethik". Klingt f�rchterlich. Laut Protokoll der Mitgliederversammlung geht es bei diesem Punkt um die finanzielle Unterst�tzung von Projektmitgliedern (http://ooodev.org/download/protokoll_MV-2005.pdf). W�hrend ich hier eher auf den Schwerpunkt auf den Problemkreis Kommunikation zwischen Verein und Projekt ('Onliner') lege. Ganz schlimm finde ich in diesem Zusammenhang Thomas Krumbeins Einlassungen, da� nur ein Vereinsmitglied Co-Lead sein d�rfe und die extrem enge Verzahnung von Verein und Online-Community. > > Also, wie schaut's denn aus, liebe Vorst�nde des OOo-Vereins? > Ich kann nur nochmal betonen, dass die vielen Einw�nde, die in > Richtung Verein als auch in Richtung der verschiedenen Personen > direkt aufgeworfen wurden, bei mir angekommen sind und dass ich > bereits mehrmals betont habe, dass mir diese Fehler leid tun und > ich in Zukunft alles tun werde, um es besser zu machen. Dann sollten wir damit sofort anfangen. > Trotzdem sehe ich den Verein nicht als reine Spardose an [...] Der Verein kann selbst bestimmen, wie er seine Aufgabe erf�llt. Das hat er in seiner Satzung festgelegt und sicher kann ein Verein f�r Menschen attraktiv sein, die mit einer reinen Online-Community-Mitgliedschaft nichts anfangen k�nnen. Die 'Spardose' geistert hier schon ewig rum. > So stelle ich mir das Verh�ltnis zwischen Community und Verein vor > (noch ungeordnete Gedanken, [...] > *Die Kommunikation zwischen Community und Verein muss deutlich > verbessert werden Ja. > und wird weiterhin hier auf den Listen gef�hrt. Bitte nicht im Stile von Thomas Krumbein. Und bitte mit gebotener Zur�ckhaltung. Wir diskutieren hier viel zu sehr �ber den Verein, obwohl uns das hier �berhaupt nicht weiterbringt. > *Aktivit�ten rund um OOo werden wie bisher von der Community > vorangetrieben und auf den Listen diskutiert. Unstrittig. > Der Verein kann f�r > eine rechtliche Absicherung und/oder f�r finanzielle Unterst�tzung > herangezogen werden (muss aber nat�rlich nicht) Auch unstrittig. > *Der Verein bietet von sich aus seine finanzielle Unterst�tzung > an, wenn in der Community deutlich wird, dass Bedarf besteht > (nat�rlich kann man das Angebot ablehnen) Unstrittig. > *Alle Aktivit�ten, die vom Verein ausgehen und die Community in > irgendeiner Weise betreffen, werden genauso hier auf den Listen > diskutiert. Hmmm... jaaa... Du merkst, hier z�gere ich. Klar, ein Verein wird Aktivit�ten entfalten. Klar, da� diese Aktivit�ten _auch_ die Community betreffen k�nnen, aber nicht m�ssen. Letztendlich wird der Verein auch Aktivit�ten entfalten wollen, die vereinsintern sind oder andere OS-Projekte betreffen oder sich selbst. Ein Tag der offenen T�r mit Kuchenverkauf oder Vortr�gen. Das wollt ihr doch nicht wirklich alles hier besprechen? Der Verein hat doch auch ganz andere M�glichkeiten, die er nutzen sollte. Auf l�ngere Sicht gesehen wird er auch eine ganz andere Mitgliederstruktur entwickeln als auf der dev. > Der Verein wird keine Aktivit�ten gegen den Willen der > Community unternehmen. Wie sagte Thomas so sch�n: Wir k�nnen solche Aktivit�ten nicht verhindern. Aber es g�be Zoff. Also werdet ihr es nicht tun. > *Auf Wunsch nach mehr Transparenz sowohl von Vereinsmitgliedern > als auch Nicht-Vereinsmitgliedern soll die Vereinskommunikation > auch �ber die dev laufen, eine separate Liste ist nicht gew�nscht. Klares Votum von mir: Die Trennung ist erw�nscht. Schon alleine aus dem Grund, da� ich mir keinen Vorwurf machen lassen mu�, vonwegen, wenn ich auf Vereinsnachrichten reagiere, solle ich Mitglied werden. Ganz davon abgesehen: Der Verein hat auch Mitglieder oder bekommt sie, die gerade diesem wirren Haufen der dev nicht beitreten wollen. Wer sich in beiden Welten zu Hause f�hlt, wird beide Listen abonnieren, die der dev und die des Vereins. Ansonsten �berlasse ich es der Kommunikationsf�higkeit der einzelnen Listen- bzw Vereinsmitglieder, sich gegenseitig zu informieren und eine Verbindung zu schaffen. > *Pressemitteilungen werden wie bisher �blich als Entw�rfe auf der > Marketing-Liste vorgestellt und diskutiert. Da alle relevanten PMs > OOo in irgendeiner Form zum Inhalt haben, handelt es sich ganz > klar um Community-Mitteilungen, die entsprechend unterschrieben > werden. Unstrittig. > Sollte es Sinn machen, dass der Verein eine eigene PM heraus gibt > (wobei mir grad keiner einf�llt), geh�ren diese auch zur > Diskussion auf die Liste. Aus den oben genannten Gr�nden: Nein. (Ihr wollt nicht wirklich so abh�ngig von uns sein? Und umgedreht: Wollen wir wirklich so sehr um�rmelt werden? Ich hoffe, ich spreche hier nicht nur f�r mich selbst). > Wird es von der Community abgelehnt, > diese PM mit Vereinskennung �ber den Verteiler zu schicken, muss > der Verein daf�r einen eigenen Verteiler aufbauen. Das sollte er sowieso selber tun. Ansonsten ist das Thema Presseverteiler ein eigener Punkt. Den will ich hier nicht vertiefen. > *Jedes Community-Mitglied entscheidet selbst, ob es Mitglied im > Verein werden m�chte. Danke, h�tte es auch noch eine andere M�glichkeit gegeben? > Es entstehen weder Nach- noch Vorteile aus > seiner Entscheidung. Sowohl Mitglieder als auch Nicht-Mitglieder > k�nnen die F�rderung durch den Verein in Anspruch nehmen. So sollte es sein. > *Anders herum sind Vereinsmitglieder, die nicht im Sinne der > Community handeln, nicht erw�nscht. Damit meine ich das *bewusste* > Ausnutzen des Vereins, also nach dem Motto: Die Community will das > nicht, dann mache ich das im Verein. Das zu entscheiden, ist Sache der Vereinsmitglieder. > Das einzige, worum ich im ersten Schritt auf dem Weg zu einer > Ann�herung bitte, ist: > > Gebt dem Verein (seinen Mitgliedern) die Zeit und damit die Chance > zu beweisen, dass er der Community nichts "b�ses" will, sondern > diese nach bestem Wissen und Gewissen in ihren Aktivit�ten > unterst�tzen m�chte. Meine Abwandlung ist: Die Reise geht erst einmal in getrennten Abteilen voran, aber im gleichen Zug. Ende des Jahres sehen wir dann, wie sich die Kommunikation und das Verh�ltnis Online-Community und Verein entwickelt hat und welche M�glichkeiten sich aufgetan haben, die wir zur Zeit nicht sehen. > *************** > > So, noch kurz zu Deinen Punkten: > > 1) Der Verein erledigt seine Angelegen bei sich 'zu Hause'. > Siehe oben, war von dem meisten wegen der geforderten Transparenz > nicht gew�nscht. Ich habe kein Problem damit, mit der Verein seinen Kram intern regelt. Ich habe ein Problem damit, da� Community-Angelegenheiten im Verein geregelt werden und wir Onliner dann vor vollendete Tatsachen gestellt werden. > > 2) Jedes Vereinsmitglied darf nat�rlich auch hier mitmischen. > > Zustimmung. > > > 3) Das OOo-de-Projekt (oder Teams daraus) kann auf den Verein > > zukommen und den Antrag auf Sponsorengelder stellen. Die > > Unterst�tzung von OpenSource-Projekten hat sich der Verein ja > > schlie�lich in die Satzung geschrieben. > > Zustimmung. > > > 4) Ich lege Wert auf die Feststellung: Der Verein ist nicht das > > Sprachrohr des de-Projektes. Das de-Projekt/die Community > > verschickt keine Pressemitteilungen f�r den Verein und der > > Verein verschickt keine Mitteilungen im Namen der des > > de-Projekts/Community. (Der Verein ist selber gro�). > > Wie bereits gesagt: F�r mich ist der Verein *ein* Sprachrohr von > vielen. Ihm keinerlei Au�enwirkung im Sinne der Community > zuzugestehen ist m. E. gar nicht m�glich (au�er der Verein l�st > sich wieder auf) Der Verein ist aber doch der Verein. Er kann _im Sinne_ der Community sprechen, aber nicht _f�r_ die Community. Wir hatten hier noch nie jemanden, der _f�r_ uns gesprochen hat, sondern nur Mitglieder, die _im Sinne_ der Community kommuniziert haben, egal, ob das nun der Pressesprecher war oder ein Antworter in der users oder ein Autor. > > 5) Und ich bin altmodisch: Keine �mterh�ufung. Wer im Vorstand > > des Vereins sitzt, braucht nicht noch im 'Vorstand' des > > OOo-Projekts sitzen. Die Gefahr von Interessenkonflikten ist > > viel zu gro�. Und es schadet jedem Amt, wenn man Mutma�ungen zur > > �mterh�ufungen anstellen kann. > > Das sehe ich anders. Der Vorstandsposten im Verein ist lediglich > ein Verwaltungsposten. Diese Ansicht hat sich mit Thomas Krumbeins Mail t�chtig gewandelt. Wenn ich schon lese, da� er es f�r notwendig h�lt, da� der Co-Lead ein Vereinsvorstand sein sollte, geht mir die Hutschnur hoch. > Aus ihm geht keinerlei Macht o.�. vor. Wenn > wir uns in allen anderen Punkten auf eine gemeinsame Linie einigen > k�nnen, dann bin ich gerne bereit, �ber Deine Forderung noch mal > zu diskutieren und gegebenenfalls entsprechende Konsequenzen zu > ziehen. Wir haben uns im Prinzip ziemlich gut angen�hert, dachte ich bis vor ein paar Stunden. Jetzt bin ich nicht mehr davon �berzeugt. Warum f�llt es denn dem Verein als Ganzes so schwer, sich zur�ckzunehmen? 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