Hallo Mathias,

ich erspare es mir (und Dir) mal, auf alle Aspekte nochmals einzugehen, die Du und Bernhard mittlerweile er�rtert haben.

Zwei Sachen jedoch noch von mir:

Diese "Vereinsethik" ist IMHO auch nur eine Blase um hier "ein bi�chen
Frieden" zu schaffen. Es existiert eine Satzung die alles notwendige
definiert. Selbst wenn man irgend welche Thesen formuliert, die man dann
"Vereinsethik" tauft, was soll damit passieren? Welche Bedeutung und
welche Durchsetzbarkeit ist damit verbunden?

Ich sehe es rein von der praktischen Seite: entweder etwas steht in der
Satzung oder es steht nicht drin. Denn sie ist das einzig bindende
Dokument f�r (neue) Vereinsmitglieder.

Ich muss sagen, diese Aussage von Dir entt�uscht mich sehr. Es d�rfte doch wirklich mittlerweile klar sein, dass eine Vereins-Satzung nicht mit einer Vereins-Ethik vergleichbar ist und auch, dass das eine nicht durch das andere ersetzt werden kann. Dass Du eine Vereins-Ethik als "Blase" ansiehst, zeigt mir nur, dass Du die Bedenken und Bef�rchtungen, die hier in der laufenden Diskussion aufgekommen sind, entweder nicht bemerkt hast oder nicht ernst genug nimmst.


Ich habe durch die Diskussionen in den letzten Wochen begriffen, dass es hier um deutlich mehr als nur eine Vereins-Satzung geht, die ohne Zweifel in vielen Bereichen sehr allgemein gehalten sein muss und entsprechend individuell ausgelegt werden kann.

Eine Vereins-Ethik kann und soll vor allem eins tun: Eine Basis daf�r sein, ob man Vertrauen in den Verein (und seine Mitglieder) hat, dass sie alle im Sinne der Community handeln (ja, ich bleibe bei dem Wort "Community"). Dieses Vertrauen war (und ist) bei einigen im de-Projekt nicht da und kann nicht "kommandiert" werden. Es w�re falsch, auf diese Bef�rchtungen nicht einzugehen.

Meine kurzen Aussagen sind lediglich meine Meinung, meine Ideen, meine Vorstellungen und eine Konsequenz aus den vorausgegangenen Diskussionen. Nicht mehr und nicht weniger. Nat�rlich sollen sie "ein bisschen Frieden" stiften, aber nicht um des lieben Friedens willen, sondern weil ich glaube, dass es wichtig ist, sich klar zu positionieren und damit eine Diskussionsgrundlage zu schaffen. Man soll wissen, "wo ich stehe".

Einige der Punkte wurden mit "unstrittig" kommentiert. Das war aber am Anfang der Diskussion nicht so, wohl auch, weil es einige Missverst�ndnisse gab, die nicht so ohne weiteres ausger�umt werden konnten. Andere Punkte m�ssen nochmals �berdacht werden oder k�nnen erst mit der Zeit bewertet werden. Sie sollten aber alle nichts weiter tun, als einen Weg vorzuschlagen, der gemeinsam gegangen werden kann.

Aus den nachfolgenden Reaktionen schloss ich, dass wir in der ganzen Diskussion einen Schritt weitergekommen sind und ich m�chte das nicht wieder "kaputt reden".


Wie Thomas bereits fragte: Wer will etwas dagegen tun, wenn es einfach
jemand macht? Bist Du als Co-Lead des de-Projektes Vertretung des
(gesamten) *OOo-Projektes*? (Du siehst das ja wohl keinen Unterschied.)
Welche Rechte und Pflichten folgen daraus?

Auch diese Frage sehe ich als �berfl�ssig an, aber nun gut, will ich auch dazu etwas sagen:


Ich wurde erst vor wenigen Wochen zum Co-Lead gew�hlt. Mir ist durchaus bewusst, dass ich f�r manche hier im Vergleich zu den anderen Kandidaten nich nur die zweite oder dritte Wahl war, sondern sicher auch f�r den ein oder anderen �berhaupt nicht als "geeignet" eingestuft wurde.

Durch die Wahl zum Co-Lead habe ich lediglich das Recht (bzw. die Pflicht) erworben, tats�chlich zu beweisen, dass ich das de-Projekt im Sinne der Community vertreten kann. Dazu geh�rt aber (genau wie in der "Vereins-Diskussion") etwas ganz Entscheidendes: Vertrauen. Nur durch den "Titel" Co-Lead hab ich erstmal nicht mehr als einen kleinen Vertrauensvorschuss bekommen. Die hinzugekommenen administrativen Aufgaben sind wirklich das geringste Problem. (Meine G�te, manchmal habe ich den Eindruck, als meinten hier manche, dass ich der einzige Co-Lead im de-Projekt w�re.)

Ohne Zweifel h�tte ich mir einen angenehmeren Start gew�nscht, aber sicher, nat�rlich bin ich als *eine* Vertreterin des de-Projekts auch *eine* Vertreterin des gesamten OOo-Projekts, wie viele andere auch, die sich international engagieren.

Gru�,

Jacqueline

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