Hi Andre, *,
On Fri, Apr 25, 2008 at 08:36:40PM +0200, André Schnabel wrote:
> seit geraumer Zeit sind wir für die Übersetzungen der Hilfe und auch der  
> UI in OpenOffice.org zuständig. Wer dabei schon mitgearbeitet hat, wird  
> bemerkt haben, dass das ein durchaus komplexes Thema ist und auch so  
> seine Ecken und Kanten hat.

ja leider ... :(

<schnipp>
> Generell möchte ich das Thema gerne auf dem QA-Wochenende besprechen,  
> dadort einige dabei sind, die schon bei der Übersetzung mitgeholfen  
> haben. Die Zeit dort wird aber sicher nicht ausreichen, weshab ich es  
> auch hier auf die Listen bringen möchte.

O.K.

> Als Ansatzpunkt habe ich eine Übersicht erstellt, wie unser Workflow für  
> die gerade gelaufene Übersetzung zur 3.0 Beta aussah (bzw. wie er hätte  
> aussehen können und warum es nicht so ist):
> http://de.openoffice.org/servlets/ProjectDocumentList?folderID=413

Alle Achtung ... Da hast du dir ja ganz schön Mühe gemacht.

<schnipp>
> Ziel des Übersetzungsprozesse (meine eigene Prioritätenliste):
> - Übersetzungen für OOo Hilfe und UI erstellen

+1

> - Die Qualität (hinsichtlich Inhalt, Konsistenz, Rechtschreibung,  
> Grammatik und auch sprachlicher Korrektheit) erhalten bzw. erhöhen

+1

> - Möglichst vielen potenziellen Helfern einen verhältnismäßig leichten  
> Einstieg in die Arbeit ermöglichen

+1

> - Arbeiten weitgehend automatisiern und vorhandenes Wissen / vorhandene  
> Übersetzungen wiederverwenden

Hier stehe ich - glaube ich - gerade etwas auf dem Schlauch ... :(
Vielleicht bin ich ja auch nur einfach zu geschafft von der Arbeit
... :(

"Vorhandene Übersetzungen" interpretiere ich als TM, richtig? Aber
was soll "vorhandenes Wissen" sein? Die Wiki-Seite(n) mit der alten
Übersetzung?

> - kontinuierlichen Übersetzungsprozess über mehrere Releases hinweg  
> ermöglichen

Schön wär's :)

> - Übersetzungen pünktlich und vollständig abliefern

+1

> fixe Rahmenbedingungen:
> - zentrales Repository für Übersetzungen ist Pootle (damit ist aber  
> nicht .po als Basisformat fixiert - es gibt evtl.auch die Möglichkeit,  
> auf Basis von XLIFF zu arbeiten)

Dann wären wir aber wieder am OTE gebunden, oder? Bei *.po hätten
wir da eine größere Auswahl an Editoren (wo mir aber der Überblick
und die Zeit fehlt sie zu testen ... :( ).

<schnipp>
> Bedingungen, die sich aus den Zielen ergeben:
> - wir sollten uns auf ein Werkzeug für die Übersetzung einigen (dieses  
> lässt sich besser und genauer Beschreiben, so dass auch einsteiger  
> lernen können, dmit umzugehen)

+1

> - wir benötigen Werkzeuge, die neben der reinen Übersetzung auch den  
> Prozess (Review) unterstützen

+1

> - die Werkzeuge müssen für alle Helfer verfügbar sein (freie Software,  
> verfügbar für mehrere Plattformen)

+1

> Zur Zeit mangelt es an Werkzeugen, die unsere Ziele und Bedingungen gut  
> unterstützen können. Probleme, die sich aus Pootle ergeben sind im o.g.  
> Dokument erfasst.
> Für Offline-Übersetzungen und Review benutzen wir zur Ziet OTE, da dieser:
> - TranslationMemories anbinden kann
> - Rechtschreibprüfung und Tag-Prüfung bietet
> - Kommentare hinterlassen werden können
> - der Bezug zur Quelltext-Stelle eingesehen werden kann
> - verschiedene Status für ein Segment definiert werdne können (nicht  
> übersetzt, übersetzt, approved, rejected).
>
> Besonders der letzte Punkt ist sehr wichtig für den Review-Prozess.  

Stimmt :)

> Bisher haben wir noch kein anderes Werkzeug gefunden, welches eine  
> ähnliche Möglichkeit bietet.

Ja leider :(

> Großes Problem des OTE: es sind mehrere Konvertierungsschritte  
> notwendig, um die Dateien aus Pootle im OTE übersetzen zu können. Jeder  
> Schritt ist risikobehafetet und es gehen informationen verloren (di für  
> die reine Übersetzung allerdings zweitrangig sind).

Problem 2 ist - wahrscheinlich für einige - dass es Java-basiert ist
... :(

> Dringend wäre es also entweder ein Werkzeug zu finden, was ähnliche  
> Möglichkeiten wie OTE bietet, aber nicht so viele Konvertierungsschritte  
> erfordert. Jacqueline und ich haben bisher (jeweils kurz) POEdit, KBabel  
> und  OmegaT  angeschaut. Keines davon bietet die geweünschten  
> Möglichkeiten (zumindest haben wir sie nicht gefunden). Wer bessere  
> Erfahrungen mit Übersetzungswerkzeugen hat, bitte melden :)

Ich hatte mal kurzfristig anhand einer po-Datei mit KAider
rumgespielt. Das ist allerdings erst in KDE 4 (und folglich unter
GNU/Linux verfügbar. Das würde also nicht für alle Helfer in Frage
kommen ... Und sonst kenne ich auch nur die von dir oben
aufgeführten ... :(

> Alternaitv gibt es die Möglichkeit, OTE unseren bedürfnissen anzupassen  
> (Ist OpenSource). Das könnte aber sehr aufwändig werden, da es keine  
> aktive Entwicklercommunity für OTE gibt.
> In einem ersten Schritt hat Simon den OTE soweit "gehackt", dass er  
> direkt XLIFF-DAteien bearbeiten kann, die von Pootle erzeugt werden.  
> Allerdings intepretieren Pootle und OTE einige informationen in den  
> XLIFF-Datien verschieden (die Standard-Diskussion lässt grüßen :) ). Ich  
> will in den nchsten Tagen noch versuchen, ob man trotzdem diesen Weg  
> gehen könnte. Dann besteht die Möglichkeit, in Pootle direkt  
> XLIFF-DAteien zu verwalten, was uns vielen Konvertierungsärger sparen  
> könnte.

Wenn denn Pootle mal schneller wird ... ;)

> Ok, soweit erstmal als Diskussionsgrundlage (hauptsächlich für nächste  
> Woche).

O.K.
<schnipp>
Vielen Dank für deine ausführlichen Erläuterungen zum "Workflow" bei
den Übersetzungen und noch einen schönen Restabend
Thomas.

-- 
If you are going to run a rinky-dink distro made by a couple of
volunteers, why not run a rinky-dink distro made by a lot of volunteers?
                -- Jaldhar H. Vyas on debian-devel

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