Hi,

Thomas Hackert schrieb:

- Arbeiten weitgehend automatisiern und vorhandenes Wissen / vorhandene Übersetzungen wiederverwenden


"Vorhandene Übersetzungen" interpretiere ich als TM, richtig?

Weitgehend ja ..aber natürlich auch dass Übersetzungen, die in früheren Versionen vorhanden waren nicht wieder verloren gehen. (Ist z.B.bei der REadme passiert .. schau dir mal die ReadMe vom OOo 2.4 an und zum Vergleich die von 2.3)

Aber
was soll "vorhandenes Wissen" sein? Die Wiki-Seite(n) mit der alten
Übersetzung?

Ich meine hier eher Glossar, Styleguide ... oder auch shcon Kommentare in den Übersetzungen. Stell dir vor, du könntest während der Übersetzung der 2.4 einen Kommentar an einem Segment hinterlassen, mit der Begründung, warum du hier gerade so übersetzt hast .. und dieser Kommentar würde bei der Übersetzung der 3.0 noch sichtbar sein. Für einen Workflow, der sich an den Bedürfnissen der Übersetzer orientiert ist das kein Problem ... bisher war das leider nicht möglich, da unsere Übersetzungsdateien immer wieder neu aus den SDF-Dateien erzeugt wurden. Inzwischen sollte es möglich sein denn zumindest nach Aussage von Rafaella ist Pootle jetzt das zentrale Repository, welches nicht immer wieder überschrieben wird.)

fixe Rahmenbedingungen:
- zentrales Repository für Übersetzungen ist Pootle (damit ist aber nicht .po als Basisformat fixiert - es gibt evtl.auch die Möglichkeit, auf Basis von XLIFF zu arbeiten)

Dann wären wir aber wieder am OTE gebunden, oder? Bei *.po hätten
wir da eine größere Auswahl an Editoren (wo mir aber der Überblick
und die Zeit fehlt sie zu testen ... :( ).

Nein - wir wären nicht an den OTE gebunden. Nahezu alle Werkzeuge, die PO bearbeiten können, können auch mit XLIFF umgehen. Wir haben aber keines (ausser dem OTE und kommerziellen Werkzeugen) gefunden, welches die Review-Stati verwalten kann. Ich vermute, das lieget eben genau daran, dass diese Werkzeuge ihre Wurzeln im PO-Format haben - und das unterstützt soweit ich das sehe keine verschiedenen Stati innerhalb einer Übersetzungsrunde . (Es gibt zwar ein "vage" das hat aber eine andere Bedeutung als "übersetzt" / "approved")
...
Ich hatte mal kurzfristig anhand einer po-Datei mit KAider
rumgespielt. Das ist allerdings erst in KDE 4 (und folglich unter
GNU/Linux verfügbar. Das würde also nicht für alle Helfer in Frage
kommen ... Und sonst kenne ich auch nur die von dir oben
aufgeführten ... :(
Im Moment wäre Swordfish min Traum-Werkzeug.Ich habe es nur kurz angetestet, aber es scheint alles zu bieten, waswirbrauchen.
Leider fällt es aus, da eine Lizenz 200 EUR kostet.

Wenn denn Pootle mal schneller wird ... ;)

Selbst wenn Pootle schneller wird - aus meiner Sicht kann es als browserbasiertes Werkzeug nie die Arbeitsgeschwindigkeit eines lokalen Editors ereichen. Ich sehe Pootle eher als zentrales Repository, in dem man schnell etwas suchen oder kleinere Sachen fixen kann. Es kann hofentlich auch bald dazu benutzt werden, um den Übersetzungsprozess zu koordinieren - die eigentliche Arbeit wird aus meiner sicht aber eher offline passieren.


André

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