Hallo, Frank schrieb: > […] Ich weiß gar nicht mehr, wer die Hardwarediskussion gestartet hat und > wie die Vorstellungen anfangs waren, aber ich zumindest ging immer von > einer Hardwarekompatibilität zu den bestehenden Tastaturen aus. Eine > eigene Tastatur scheint schon schwierig genug und wohl zu teuer zu sein > (hier sollten wir ansetzen!), warum nun auch noch entsprechende Treiber > etc.? Ich war zunächst (auch?) Gegner der Hardware-Initiative, habe mich aber nicht daran beteiligt. Jetzt sehe ich, dass durchaus interessante Konzepte herauskommen und möchte dies nicht so unterbinden und daher zur allgemeinen Vorgehensweise äußern:
Alle Hardware-Versuche sind zum Scheitern verurteilt, wenn man darauf nicht jedes andere beliebige Layout laden kann, um die Flexibilität zu gewährleisten, also: Wenn der Hardware-Entwurf soweit beschnitten ist, dass ich nicht einfach bei Bedarf auf ein übliches Qwertz-, Hebräisch-, …-Layout schalten kann, würde ich es nicht einsetzen. Das heißt, dass der Entwurf zumindest so allgemein sein müsste, dass einiges an Grundfunktionaltät erhalten bleibt. Das heißt, man könnte diese Hardware-Entwürfe unabhängig von der Zeichenposition, etc. treffen. Mit dieser Begründung möchte ich in Anlehnung meine E-Mail vom 2009-10-27 „Neo verallgemeinern“ folgende Projektgliederung motivieren: • Das Neo 3 Grundmodul: Hier werden in allgemeinem Rahmen Zusammenhänge zwischen Zeichen unterschiedlicher Ebene spezifiziert, z.B. aAα∀ auf der gleichen Taste liegen, etc. Diese Festlegungen sollten weitestgehend sprachunabhängig sein und legen z.B. die Position der Grundbuchstaben nicht fest. (siehe besagte Mail.) • Das Neo 3 DE-Modul: Hier werden die auf die deutsche Sprache optimierten Grundbuchstabenpositionen festgelegt, äöüß definiert, etc. und wichtige Anpassungen an das aus dem Grundmodul dann automatischen Anordnung ergebenen Layout, spezifiziert, damit am Ende das Optimum für die Sprache rauskommt, wobei gleichzeitig versucht wird, unnötige Umstellungen gegenüber dem Grundmodul (die zum unnötigen Umlernen beim Sprachen-Umstellen führen würden) zu vermeiden. • Das Neo 3 EN-Modul, … etc. Weitere Sprachen könnten von entsprechenden Sprecher_innen zugefügt werden. • Das Neo 3 Hardware-Modul: Ein Entwurf für optionale Hardwareanpassung, damit man beim Einsatz der entsprechenden Hardware die Vorteile von Neo mit maximaler Ergonomie nutzen kann. Hier können alle dran rumschrauben, die Lust haben, ohne den Rest von Neo 3 groß zu verändern. Dies würde auch zur Modularisierung der Tastatur etwas beitragen, d.h. dass man in den Einstellungen wählen kann, ob man auf Ebene 5 Griechisch haben will, oder z.B. analog zu http://www.cen.eu/cenorm/sectors/sectors/isss/activity/ws+meek.asp bzw. zur Europatastatur eine Ebene 5/6 mit häufigen Zeichen, die europaweit genormt sind, z.B. a(E5) = ə, s(E5)=ß, z(E5) = ʒ, t(E5)=þ, o(E5)=œ, … legen kann. Diese würden quasi im Grundmodul für alle Sprachlayouts spezifiziert. Vom Hardware-Team würde ich mir v.a. wünschen, dass die Ebenen-Wechsel logischer und die toten Tasten noch einfacher/sinnvoller integriert werden, für meinen Geschmack liegen sie immer ein bisschen weit draußen und werden eher selten angefasst. (Dafür, dass das Ziffernfeld optional ist, habe ich ja bereits hingearbeitet). Wenn sie so bequem wären, dass die Extra-Tasten üöä unnötig werden würden, wäre das perfekt. Mir fiele da im Moment aber auch nicht viel ein, außer sie ins Hauptfeld zu legen, was aber auch keine gute Idee ist, weil sie dann häufig versehentlich gedrückt werden. (Bei der Europatastatur(?) habe ich gesehen, dass sie die eher flach, d.h. auf wenigen Ebenen, auf die Zahlenreihe gelegt haben, [aber das hat dann auch mit Hardware nichts mehr zu tun]). Viele Grüße, Aleχ, der gerade eben noch dachte, er schreibt mal eben eine kurze Mail :-ↁ
