Hallo, Am Tue, 01 Dec 2009 19:02:20 +0100 schrieb Frank Stähr <[email protected]>:
> Davon abgesehen ging es mir vor allem darum, dass die verschiedenen > Längen der Finger berücksichtigt werden, was beide Tastaturen auch > tun. > > > Die Kinesis freestyle (knapp 100 Euro) halte ich als Arbeitsvorlage > > (unter Bercksichtigung der anderen vorgeschlagenen Tastaturen) fr > > besser geeignet: > > http://www.kinesis-ergo.com/freestyle.htm > > Und diese zum Beispiel nicht. Aber du sagtest ja auch nur > „Arbeitsvorlage“ und nichts weiter sollen meine Vorschläge ja auch nur > gewesen sein. > > Wir stellen fest: Was nun „Hardware-Ergonomie“ ist, davon haben > unterschiedliche Leute unterschiedliche Vorstellungen. Deine Vorschläge kommen mir sehr gelegen. Vermutlich habe ich mit dem Vorschlag der Kinesis freestyle als Arbeitsvorlage ein Missverständnis hervorgerufen. Sorry. Damit sollte ein Beispiel für die Zweiteiligkeit betont sein, die der Kinesis Advantage und bei der Maltron nicht gegeben ist. Nehmen wir lieber eine aktuelle zweiteilige als Vorlage, bei der immerhin die Tastenreihen nicht zueinander versetzt sind. Da scheint es nur eine zu geben, die in Japan erhältliche µTRON: http://de.engadget.com/2008/12/01/tron Als Arbeitsvorlage wird sie besser geeignet sein. Darauf das Konzept gegeneinander verschobener Tastenspalten (statt -reihen) zwecks Berücksichtigung unterschiedlicher Fingerlängen angewandt, führt deutlich in eine - wie es scheint - allgemein akzeptable Richtung für eine ergonomische Hardware. Sollte damit das denkbare Missverständnis aufgeklärt sein, dann sieht es eher nach sich deutlich ähnelnden Meinungen zur Hardware-Ergonomie aus. :-) > > > Auch das Ziel, mglichst wenige Tasten zu verwenden, halte ich fr > > > fragwrdig. Numblock und F-Tasten beispielsweise stren doch nicht, > > > da wo sie jetzt sind. > > > > Der Numblock gehrt allenfalls als externes NumPad auf einen > > ergonomisch ausgelegten Arbeitsplatz. Ein Numblock auf der Tastatur > > macht einen Arbeitsplatz unergonomisch. Entweder wird der Abstand > > zwischen Tastatur und Maus zu gro (bzw. zu den auf der anderen > > Seite befindlichen ergonomisch wichtigen Ablageflche), oder die > > bedienende Hand muss zu sehr seitlich abgewinkelt werden. > > Hinsichtlich Ergonomomie ist vllig klar: Kein integrierter Numblock! > > Numblock und F-Tasten lassen eine gute Tastatur locker 20 Euro mehr > > kosten, sind allerdings besser ersetzbar (wie Ebene 4 zeigt). > > Wie gesagt ging es mir eher darum, Numblock, F-Tasten und einige > Steuertasten (etwa Pfeil-Kreuz) nicht aus dem Tippen heraus zu > erreichen (da wäre Ebene 4 in der Tat am besten), sondern wenn man > gerade keinen Kontakt zur Tastatur hat, grob raufschaut und die > Tasten nur kurz tippen möchte. > > Ich stimme aber zu, dass die vielen Sondertasten, die heutige > Tastaturen haben (Play/Pause etc.), nicht sinnvoll erscheinen. Und > ich wusste auch nicht, dass sich diese Tasten so im Preis > niederschlagen. Bei in Massen produzierten Billigtastaturen kommt es auf 27 Tasten mehr nicht an, da so ziemlich jeder den Kaufpreis zahlen können wird. Geht es jedoch um den Bau geringer Stückzahlen (unter 1.000) und zudem um ergonomische Tastaturen, da schlägt sich leider jede einzelne Taste deutlich im Preis nieder. Inwieweit man sich den Luxus von entfernt liegenden Tasten fürs Bedienen im Vorbeigehen gönnen kann, wird sich schon noch herausstellen. Derzeit versuche ich die Kosten für eine auf den Randbereich oberhalb der Zahlenreihe platzierten Minitastatur zu erfassen, die mit hoffentlich günstigen Tastern (ohne ergonomische Betätigungscharakteristik und ohne Tastenkappen) besetzt würde. Dadurch wäre direkt greifbare Systemtasten vorhanden (belastet nicht die Belegung des Hauptfeldes und vereinfacht die Kompatibilität) und die Tasten wären im Vorbeigehen direkt greifbar. Vielen Dank für Deine Vorschläge. Sie führen meine Überlegungen weiter. Mit netten Grüßen Karl
