Hallo Nonce, Am 17.02.2011 04:02, schrieb [email protected]: > Eignet sich einer von denen mehr für Neo? > Lassen sich beide Editoren gut für Neo anpassen, oder muss man bei > gewissen Dingen zurückstecken?
Ich kann hier leider nur für vim sprechen, und dafür gibt es natürlich eine Lösung. Ironischerweise muss mensch aber die Ergonomie der vim-qwertz-Navigationstasten bei Benutzung des ergonomischen Neo-Layouts aufgeben. Paradox. Eine der möglichen Lösungen (ein paar andere werden sicher noch ihre Wege zum Glück präsentieren — das Thema hatten wir hier schon das ein oder andere Mal) ist das (mit einer eigenen Logik versehene) remappen von hjkl unter Neo. In meiner .vimrc sieht das so aus: noremap l h noremap q l noremap h j • damit wird l auf h gemappt, d.h. mit l navigiere ich nach links. • q wird auf l gemappt (dadurch, dass ich noremap gewählt habe, wird das wiederum nicht weiter auf h gemappt), was bedeutet, dass q nach rechts navigiert. Das ist entspricht der am rechten Außenrand liegenden Position des q. • h wird auf j gemappt, was bedeutet, dass h nach unten navigiert. Ich glaube, hierfür gibt es keine Erklärung, außer dass ich glaube, dass ich h öfter brauche als k, und deswegen die nicht ganz so starken Spreizung des h bevorzuge. Das ist wie gesagt, lange nicht mehr so ergonomisch wie hjkl unter qwertz, aber ein gangbarer Mittelweg. Es gibt ja auch noch den Nav-Block auf der 4. Ebene. Ich habe diese Konfiguration so auch unter tmux (für den copy mode), ncmpcc, vimperator und muttator eingerichtet. > Würdet ihr zuerst Neo und dann Emacs|Vim lernen oder aber zuerst > Emacs|Vim (also unter QWERTY) und dann Neo? Wie Erik und Daniel schon gesagt haben, würde ich dir auch empfehlen, erst Neo und danach vim zu lernen. Ich weiß gar nicht, ob ich vim unter qwertz bedienen könnte, auf jedem Linux, wo ich vim bisher nutzte, war auch Neo vorhanden. Aber einfacher ist es bestimmt so rum. Liebe Grüße, Jakob -- Digital signiert mit PGP-Schlüssel 0x7D13ED2F
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