On Wednesday 01 June 2011 16:03:24 Wolf Belschner wrote:
> das Problem mit dem Return sehe ich so nicht, halte ich für absolut
> überbewertet.

Das hatte ich deswegen im PS geschrieben. Ich vermute auch, dass es mit am
Korpus liegt. Wenn ich es über einen Text von mir jage, landet es bei nur
einer Standardabweichung von 6xx.

> Zugegeben ist Return + F eine haarige Kombi in AdNW die
> einen aus der Balance werfen kann, was mir sicher auch schon passiert
> ist aber es geht an der Realität vorbei, normalerweise tippt man Return
> und fängt dann einen Satz neu an, was eine kleine Pause beinhaltet und
> damit auch das Problem deutlich entschärft.

Das Problem zeigt sich in der Gesamtwertung ja auch deutlich schwächer :)

> Was mich hier wirklich erstaunt ist die Diskrepanz zwischen
> Schreibempfinden und statistischer Bewertung, das stimmt so nicht ganz
> zusammen. Aber ich denke wir kommen dem schon auf die Spur.

Grundlegend ist die Bewertung gut. Sie zeigt nur eine extrem hohe Varianz. Mut
mf und \nf passt das ja teils schon.

> Da ich fast nur Fliesstext schreibe (ich würde mal sagen 99%) und jetzt
> auch schon einige Übung habe mit AdNW,¹ habe ich schon erwartet, dass
> die Standardabweichungen mit den extremen Positionen von f und k zu tun
> haben. K trägt dazu laut Liste kaum was bei obwohl ich mich damit fast
> am öftesten verhaue, ich glaube auch Matthias hat davon schon berichtet.

Da müssen möglicherweise die Kosten der Position noch hoch.

> Wenn ich mir so ansehe was ich oben zu bg und bv gesagt habe könnte man
> in Bezug auf Tippbarkeit durchaus über eine Gewichtung der n-gramme wie
> Wolf-Heider Rein sie vorschlägt nachdenken, das hat schon was für sich.

Jupp, wir müssen nur einen guten Weg finden, das zu machen. Der dedizierte
nGramm-Generator machtn mir Hoffnung.

> Ich habe mir mal das easy layout vorgenommen und damit ein paar
> beliebige Testworte eingegeben:

Dazu vorher: Der Name ist immer schlecht zu tippen (easy) :)

>  blue, black, truncated, whole, easy, yellow, delight, videoscreen,
> board, beard, background, traffic, drugs, sample, itinerary, those,
> government, roadblock, jealousy. b und d sind problematisch.
> Das ist natürlich nicht repräsentativ und nicht fair, vieles geht auch
> sehr gut damit aber es geht nicht so gut wie ich eigentlich erwartet hätte.

Lässt sich halt nur in Grenzen optimieren. Irgendwo ist leider die Grenze der
Sprache. Aber es ist möglich einerseits dafür zu sorgen, dass es bei seltenen
Wörtern passiert, und andererseits, dass die übelsten Übergänge auf nGramme
verschoben werden, die in der Sprache gar nicht vorkommen. Ich vermute, dass
es deutlich mehr recht schlechte Übergänge gibt als echt grausige. Wenn die
echt grausigen völlig vermieden werden, heißt das halt, dass es mehr recht
schlechte gibt. wir haben nur eine begrenzte Zahl übergänge, die wir ganz
killen können.

Ich habe inzwischen übrigens auch gemerkt, dass die Benachbarkeit runter muss.
Wenn die Hände überlastet sind, tut die nämlich nochmal deutlich mehr weh.


--
Konstruktive Kritik:

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