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Hallo Alois,

ich habe der E-Firma eine E-Mail mit deinen Bedenken und deiner
Empfehlung, daher LWL in die Räume und in den Räumen Kupfer zu
verlegen geschrieben.

Folgende Antwort habe ich erhalten:
- ---
Die unten aufgeführten Aussagen sind aus fachmännischer Sicht nicht zu
empfehlen, da eine Kombination von Glasfaser und normaler
Netzwerkleitung das Problem nicht behebt, sondern nur die Örtlichkeit
verschiebt.
Um eine Spannungsverschleppung  komplett ausschließen zu können
empfehlen wir eine durchgehende Verkabelung mit Kunstsoff-Glasfaser an
jede Dose.
Falls die Verkabelung mit Kunstsoff-Glasfaser ausgeführt wird ist
keine LWL-Netzwerkkarte nötig, da in den Netzwerkdosen ein sogenannter
Oktopus Koppler integriert ist.
Mit dieser Variante brauchen wird keine Switch bzw. kein kleinen
Netzwerkschrank in den Klassenräumen. Die Switches für die Kunstsoff
LWL werden im zentralen Datenschrank untergebracht.
- ---

Prinzipiell klingt für mich die Variante mit dem LWL bis Enddose für
jedes Gerät gar nicht unsinnig, wenn man keine Geräte mit LWL-NIC
benötigt.
Was mich aber stört, ist dass dein Vorschlag LWL bis in den Raum und
dort vom Verteiler/Switch weiter mit Kupfer als fachlich inkorrekt
dargestellt wird. Ich glaube, die haben wie du schon schriebst da echt
nicht die allergrößte Fachkenntnis bzgl. solcher Thematiken / Effekte.

Entscheidender Nachteil von LWL (oder natürlich auch Kupfer)
sternförmig bis Enddose gegenüber LWL in den Raum und dort
Verteiler/Switch:
Man kann nachträglich nicht so leicht die Zahl der Geräte erhöhen oder
per VLAN mehrere Netze in einen Raum bringen.
Jochens Argument "lieber mehr als weniger Dosen" bekommt dadurch
natürlich wieder ein größeres Gewicht.

Hier wird klar, dass es besser wäre, nicht schnell schnell eine
Variante zu beauftragen, sondern erst mal an zukunftsorientiertes
Lastenheft zu erstellen.

Ich befürchte aber, dass ich bei Schulleitung und Stadt mit meinen
diesbezüglichen Ausführungen (schriftliche per E-Mail) keine
ernsthafte Beachtung finden werde.

Letztlich wird es wohl wahrscheinlich gemacht, wann und wie sich
irgendwer der Entscheidungsträger das aus zeitlichen und finanziellen
Aspekten in den Kopf gesetzt hat.

Viele Grüße
Steffen

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