Hallo,

Florian Effenberger schrieb:
> Ich denke, dass wir im Bereich Mittelstand im Rahmen unseres
> Möglichen
> durchaus einiges tun,

ja, wir tun was, aber m.E. im Rahmen unseres Möglichen nicht immer das
was möglich wäre

> Wir haben zu sehr vielen Einrichtungen Kontakt,

naja, wenn wir rechnen wieviel auf private Initiative läuft (danke an
die 'Macher') dann ja, wenn ich sehe was i.d.S. über das Projekt selbst
läuft bin ich nicht sicher

> und wenn du dir mal
> ansiehst, wie wir mit denen zusammenarbeiten,

Wo sehe ich das denn? Sorry, aber es kann nicht nur darum gehen das sich
Zusammenarbeit auf Mitglieder im Verein beschränkt oder sich auf Firmen
bezieht, die auf uns zugehen.

Wir müssen auf Firmen zugehen und wir müssen das auch durch
Professionalität tun. Das Argument wir können dieses und jenes nicht
tun, weil keine Kapazitäten da sind (obwohl sie zu schaffen wären)
eignet sich prima für interne Diskussionen, interessiert in der realen
Welt aber niemand.
Firmen 'kommen' unangemeldet auf unsere Seiten um sich zu orientieren
und sie sehen was sie sehen und hören was wir sagen ... ja, es ist
anstrengend unter dieser permanenten 'Beobachtung' zu stehen, nur sie
ist da.

> dann ist das denke ich
> schon sehr gut.

es geht nicht allein darum mit wem von denen, die ohnehin unserer
Meinung betreffs OOo oder OSS sind, wir zusammenarbeiten, es geht darum
Firmen zu gewinnen die bisher nicht unserer Meinung sind.
Und dazu ist eine Prioritätensetzung nötig, die sich beispielsweise an
der Frage festmacht:
Ist es gerechtfertigt das zu tun was wir (wir persönlich oder wir als
Projekt) für richtig halten oder ist es notwendig das zu tun (zum
hinreichenden Teil zu tun) was diese Nutzerkreise oder Partner erwarten?

Es spricht primär nichts dagegen uns nur darauf zu beschränken nur das
zu tun was uns Spass macht, allerdings sind dann Deckungsgleichheiten
zwischen dem was daraus resultiert und dem was Firmen erwarten eher
Zufallsbefunde.

Ich kann diese Dinge nicht entscheiden, allein meine Meinung ist
angelehnt an die von Mathias:
es ist nötig das wir uns entscheiden wo unsere Prioritäten liegen, bei
Partnern von denen wir in strategischer Hinsicht Unterstützung erwarten
können oder bei Nutzern die uns nur ermuternnd auf die Schulter klopfen.
Letzteres ist nicht falsch, nicht unangenehm und manchmal hilfreich das
anstrengende Tagesgeschäft durchzuhalten, die Frage ist nur wie
wesentlich es für den Projekt-Erfolg insgesamt ist.

Und das ist die Frage der Strategie, soweit es das Marketing betrifft
also die Frage der Marketing-Strategie (die ich am Anfang des Threads
anmahnte).




Gruß
Jörg

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